„Kolpings Traum“ startet am 2. August 2013
Das Musical „Kolpings Traum“ wird am 2. August 2013 Welt-Uraufführung feiern im Opernhaus Wuppertal
Das Jahr 2013 mit dem 200. Geburtstag des Seligen Adolph Kolping, dem Gründer des Kolpingwerkes, bietet den würdigen Rahmen für das Musical „Kolpings Traum". Die durch Produktionen wie „Elisabeth
– Die Legende einer Heiligen", „Bonifatius", „Die Päpstin" oder „Friedrich – Mythos und Tragödie" bekannte spotlight Musicalproduktion GmbH wird im Jubiläumsjahr das Musical über Leben und Werk
Adolph Kolpings als Welt-Uraufführung auf die Bühne bringen. Die groß angelegte Produktion bettet Stationen der Biografie Adolph Kolpings mittels einer Original-Partitur, dargeboten von einem
renommierten Ensemble in ein spannungs-geladenes Zeitpanorama. „Das Kolpingwerk Deutschland freut sich sehr über die Kooperation mit der Firma Spotlight. Sie bietet die Möglichkeit im Jubiläumsjahr
in der Darstellungsform des Musicals auf unseren Verbandsgründer Adolph Kolping als bedeutende Person der Zeitgeschichte und sein heute noch aktuelles Werk hinzuweisen. Ich bin sicher, dass die
Aufführungen in Wuppertal für viele Menschen, auch über den Kreis unserer Mitglieder hinaus, zu einem unvergesslichen Ereignis werden", betont der Bundesvorsitzende des katholischen Sozialverbandes
mit mehr als 250.000 Mitgliedern, Thomas Dörflinger MdB.
Die Wuppertaler Oper wird in der Zeit vom 2. August 2013 bis zum 4. September 2013 der Spielort für das Musical sein. Bereits beim Engagiertentreffen des Kolpingwerkes Deutschland 2010 in Fulda und
bei der internationalen Romwallfahrt im Jahre 2011 wurden den Teilnehmenden erste Ausschnitte aus dem Musical vorgestellt. Sie sorgten für große Begeisterung. Die Musik von „Kolpings Traum" stammt
von Dennis Martin. Es wird mehrere Ensemblenummern mit ca. 30 Personen auf der Bühne geben. Historische Kostüme aus der Zeit um 1860 und ein stimmungsvolles Bühnenbild machen die Zeit der
Industrialisierung erfahrbar. Die Spieldauer beläuft sich auf ca. 145 Minuten + Pause.
Karten reservieren kann man ab sofort nur über die Telefonhotline 0661 25008090. Der bundesweite Vorverkauf über die Ticketsysteme Eventim und AdTicket startet in wenigen Wochen.
Wechsel beim Amt des Diözesanpräses

Zum 1. September 2012 wird es einen Wechsel im Amt des Regensburger Kolping-Diözesanpräses geben. Auf Domvikar Msgr. Harald Scharf wird Pfarrer Stefan Wissel folgen.
Dies teilte die Bistumsleitung, vertreten durch Generalvikar Michael Fuchs und dem Personalreferenten der Diözese, Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen, in einer eigens dazu einberufenen Vorstandssitzung dem Diözesanvorstand des Kolpingwerkes DV Regensburg mit.
Domvikar Harald Scharf hatte die Bistumsleitung persönlich gebeten, ihn nach 18 Jahren von der Aufgabe des Kolping-Diözesanpräses zu entpflichten. Die Aufgaben des Dompfarrers seien auf Dauer nicht mit den umfangreichen Aufgaben des Diözesanpräses vereinbar: „Die Mehrfachbelastung ist nicht einfach, man kann nicht allem gerecht werden und man wird auch nicht jünger“, betonte Harald Scharf in aller Offenheit. „Deswegen bin ich auf die Bistumsleitung zugegangen und habe um eine Entbindung vom Amt des Diözesanpräses gebeten. Es war mein persönlicher Wunsch. Die Zeit ist jetzt gekommen!“
Generalvikar Michael Fuchs und Personalreferent Dr. Franz Frühmorgen zeigten Verständnis für die Entscheidung und betonten: „Wir haben Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller den Wunsch von Domvikar
Scharf mitgeteilt und unser Bischof entschied ganz klar, dass er wieder einen Priester aus dem Diözesanklerus für das Kolpingwerk freistellen wird mit einem großen Zeitpotenzial. Dies zeigt auch,
dass unser Bischof das Kolpingwerk als einen wichtigen Verband in der Diözese schätzt und anerkennt. Der Neue soll mit zeitlichem Schwerpunkt das Amt des Diözesanpräses ausüben und nebenamtlich in
einer Regensburger Pfarrei als Pfarrvikar tätig sein!"
Als Nachfolger wurde Pfarrer Stefan Wissel benannt. Er ist aktuell Pfarrer in Leiblfing und wird dann zum 1. September 2012 seine neue Aufgabe als Kolping-Diözesanpräses übernehmen. Nebenamtlich wird er in einer Regensburger Pfarrei mitarbeiten. Der 40jährige gebürtige Regensburger war ab Mai 1997 Pastoralassistent in Straubing und Regensburg, ab 2001 dann Kaplan in Vohenstrauß, ab 2004 Kaplan in Kösching und bringt seit 2006 als Pfarrer in Leiblfing die Pfarrei auf Trab. Verbandserfahrung sammelte er bereits bei der Kolpingsfamilie Kösching, wo er sich besonders um die Kolpingjugend kümmerte bei Gruppenstunden, Zeltlagern und sportlichen Aktivitäten.
Diözesanvorsitzender Heinz Süss bedauerte zwar die Entscheidung von Domvikar Scharf, zeigte jedoch auch Verständnis dafür. Er dankte der Bistumsleitung im Namen des Diözesanvorstandes, dass sie dem Katholischen Sozialverband wieder einen Priester als Diözesanpräses zur Verfügung stellen wird. Stellv. Diözesanvorsitzender Sepp Sander bedankte sich auch für die offene und faire Informationspolitik der Bistumsleitung dem Verband gegenüber.