Bezirksleitertagung

Die Bezirksleitertagung bieten wir speziell für unsere Bezirksjugendleiter an. Gemeinsam mit den Bezirks-vorsitzenden des Kolpingwerkes verbringen wir ein Wochenende im November in Lambach, wobei die Programmpunkte weitgehend getrennt sind.

Neben dem Austausch, der uns wichtig ist und für den wir uns genügend Zeit nehmen, gibt es auch immer einen inhaltlichen Fortbildungsteil.

 

Bezirksleitertagung 2016: BEZI

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An diesem Wochenende stand die Vernetzung unter den Vertretern der Bezirke und Bezirksleitern an oberster Stelle. Mit den Diözesanjugendleitern trafen sich insgesamt20 junge Erwachsene zur diesjährigen BEZI in Lambach.

Freitags lernte sich die Gruppe sehr schnell kennen und allen wurde wieder einmal bewusst, dass sich alle sehr stark in unserem Verband vor Ort, im Bezirk oder auf Diözesanebene engagieren.

 

 Um den Austausch über die Jugendarbeit in den einzelnen Bezirken zu vertiefen, stellte sich jeder einzelner Bezirk am Samstag vor. Hier wurden Tipps und Ideen für die zukünftige Bezirksarbeit in den einzelnen Bezirken weitergegeben. Unter anderem wurde am diesem Wochenende auch das Schwerpunktthema “Bezirke  stärken“  der Diözesanleitung besprochen.

 

Ein Highlight der diesjährigen Bezirksleitertagung war am Samstagabend der Auftritt der Kabarettistin Christina Baumer. Mit ihrem Bühnenprogramm „Is(s)t alles Wurscht“  wurden die Lachmuskeln der Zuhörer stark beansprucht.

 

Am Sonntag war sich die Gruppe einig, sich nächstes Jahr wieder zu treffen, um als Kolpingjugend gemeinsam zwischen Bezirken und Diözesanverband den wertvollen Kontakt weiter zu pflegen.

 

für den Bericht: Christina Eder

Bezirksleitertagung 2014: Flucht und Asyl - es geht uns alle an!

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Das Kolpingwerk Diözesanverband stellte anlässlich der aktuellen Lage ihre Bezirksleitertagung unter das Thema Flucht und Asyl und vermittelte Jugendlichen sowie Erwachsenen Wissenswertes rund ums Thema.
Regensburg/Lambach, 14. - 16. November 2014
Den Auftakt bildete ein Impulsreferat von Diözesanpräses Stefan Wissel bei dem sich die 70 Anwesenden einen Einblick in die aktuelle Lage in Syrien verschaffen konnten.
Herr Mathias Schmitt, Dipl. Sozialpädagoge und Caritas Flüchtlingsberater in der Diözese Eichstätt verdeutlichte in seinem Vortrag, dass die Gründe, warum Menschen sich auf einen oft lebensbedrohlichen Weg in eine ungewisse Zukunft begeben, unterschiedlich sein können. Die Hoffnung auf ein besseres Leben ist aber bei allen gleich. Eindrucksvoll schilderte Herr Schmitt die aktuelle Lage und verdeutlichte, dass es beim Flüchtlingsschutz vor allem um den Schutz der Flüchtlinge gehen muss und nicht darum unser Land vor Flüchtlingen zu schützen. Nach einem kurzen Exkurs in die Menschenrechte und die Erklärung des Ablaufs im Asylbewerberverfahren, zeigte Herr Schmitt die Problemfelder im Asylverfahren auf, woraufhin alle Anwesenden konkrete Projekt zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingen erarbeiten sollten, um aufzuzeigen, wie sich z.B. einzelne Kolpingsfamilien weiterhin in dieses Thema unterstützend einbringen können.
Die Gruppe „ueTheater", die am Samstagabend zu Gast war, prangert mit ihrem aktuellen Stück „Asyl" die Situation der Flüchtlinge in Deutschland an. Mit Hilfe ihres Forumtheaters, einem Mitmachtheater mit anschließender Diskussionsrunde, wollen sie mit künstlerischen Mitteln einen erlebbaren und erfahrbaren Zugang zu diesem Thema ermöglichen. „Das was auf der Bühne gespielt wird, sind Szenen aus dem wahren Leben. Erfahrungsberichte oder Protokollauszüge aus Verhören liefern den Stoff für die Bühnenszenen", so Kurt Raster, verantwortlicher Leiter der Theatergruppe. Unverblümt wurden im ersten Teil der Aufführung die Probleme angeprangert, die Asylbewerber in Deutschland erwarten. So brauchen Asylbewerber auch bei akuter Krankheit einen Krankenschein, den sie beim Sozialamt beantragen müssen. Auch den Alltag in Gemeinschaftsunterkünften stellte die Theatergruppe dar oder zeigte auf, welche Schwierigkeiten die sogenannte Residenzpflicht mit sich bringt. Im zweiten Teil des Theaters konnten die Teilnehmer/innen der Bezirksleitertagung aktiv in die Szenen eintauchen und durch ihr Mitwirken zu einer besseren Wendung beitragen. Gerne machten einzelne Teilnehmer/innen davon gebraucht und zeigten, dass es auch anders laufen könnte. Dass Menschlichkeit nicht nur ein leeres Wort ist und couragiertes Handeln durchaus zu einem besseren Miteinander beitragen kann. Die positive Wendung und eine nicht wegzudenkende Komik wirkten befreiend, angesichts der vorherigen beklemmenden Szenen. „Eigentlich ist es unfassbar, was diese Menschen auf ihrer Flucht erleben. Zum Teil zutiefst traumatisiert müssen sie dann auch noch so etwas über sich ergehen lassen. Es wird Zeit, dass sich was ändert", so eine Teilnehmerin bei der anschließenden Diskussion.

 

Für den Bericht: Katrin Madl

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