Diözesanjugendkonferenz (Diko)

Die DIKO ist für uns eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Alle Jugendleiter, Bezirksjugendleiter und Gruppenleiter, aber auch Interessierte aus den Kolpingjugendgruppen sind herzlich zu diesem Wochenende eingeladen. Neben einem thematischen Teil, den wir interessant und jugendgerecht gestalten, legt die Diözesanleitung der Kolpingjugend in diesen Tagen „Rechenschaft" über das vergangene Arbeitsjahr ab. Wir stellen euch die Programmpunkte und Inhalte vor, die bearbeitet oder angeboten wurden, planen mit euch kommende Angebote und Ähnliches. An diesem Wochenende habt ihr die Möglichkeit neue Anregungen einzubringen und Vorschläge zu machen. Wenn ein Amt der Diözesanleitung besetzt werden muss, wird der Kandidat von euch gewählt. Auch wichtige Beschlüsse für die kommende Arbeit werden mit euch in diesen Tagen getroffen und abgestimmt. Anmeldeschluss ist vier Wochen vor der Konferenz. Wann die nächste DIKO stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

2016 - Alles steht Kopf - wenn Männer zuhören und Frauen einparken könnten..

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In unserer Gesellschaft gibt es viele Klischees für Männer und Frauen. Dem männlichen Geschlecht wird unterstellt, dass sie nie zuhören würden und dass Frauen nicht einparken könnten, ist ebenfalls ein typisches Vorurteil.

Anlässlich unserer Diözeanjugendkonferenz (kurz DIKO) vom 22.­­ – 24.04. im Haus der Begegnung in Ensdorf haben wir uns mit den überholten Klischees beschäftigt. Im laufe des Wochenendes wurden diese auf den Kopf gestellt. Wie immer kam der Spaß hierbei nicht zu kurz. Bei unserer Mottoparty „Verdrehte Welt“ am Samstagabend wurden unsere langjährigen Diözesanjugendleiter Stefanie Plötz und Andreas Bielmeier nach 6 bzw. 3 Jahren emotional verabschiedet.

Das Wochenende endete mit dem Konferenzteil und der erfolgreichen Wiederbesetzung der zur Wahl stehenden Ämter. Als Ergebnis dieses erlebnisreichen Wochenendes lässt sich feststellen: Jede/r Frau bzw. Mann hat in verschiedensten Bereichen Stärken und Schwächen und  muss mit seinen Fähigkeiten von unserer Gesellschaft/Gemeinschaft akzeptiert werden.

 

Für den Bericht: Martin Hahn

Protokoll_Diko_2016.pdf
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2015 - Genie und Wahnsinn: Relativ normal - absolut anders

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Die Kolpingjugend befasste sich bei der Diözesankonferenz mit der Frage, wann die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn überschritten wird und vermittelte den Teilnehmern viele geniale Ideen für die Arbeit vor Ort.

Regensburg/Lambach, 24. - 26. April 2015

 

 

Die diesjährige Diözesanjugendkonferenz der Kolpingjugend DV Regensburg fand vom 24. bis 26. April 2015 im Kolping-Ferienhaus Lambach statt. Im Programm hielten sich Konferenzteile, spirituelle Impulse, thematische Anstöße und Gemeinschaftsaktionen die Waage.

Bereits am Freitagabend stellten sich die Diözesanjugendleitung sowie der Arbeitskreis „Diko“ den Teilnehmern vor. Die Jugendlichen wurden bei der anschließenden Arbeit in Kleingruppen ans Thema herangeführt. Hier konnten sie sich näher kennen lernen und ihren Gemeinschaftssinn beim Wettbewerb unter Beweis stellen. Den Kleingruppen wurden bis Samstag immer wieder geniale sowie wahnsinnige Fragen und Aufgaben gestellt. Am Samstagabend wurde die Siegergruppe verkündet.

Am Samstag waren den Teilnehmern viele interessante Workshops geboten. Der Workshop „Menschen auf der Flucht ins gelobte Land!?“ beschäftigte sich mit dem Thema Flucht und Asyl. Diözesanpräses Stefan Wissel gab den Jugendlichen einen tiefen Einblick in diese Thematik. Die Teilnehmer von „Wie wir abgespeist werden – Irreführung mit Lebensmitteln“ erfuhren, wie die Verbraucher von der Lebensmittelindustrie getäuscht werden und versuchten, das Getränk „Capri-Sonne“ selbst herzustellen. „Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt…Projekte für Jedermann“ war der Titel des Workshops, bei dem die Jugendlichen verschiedene alternative Projekte wie Carsharing oder den Tauschring kennenlernten. In „Aufstehen statt zusehen“ übten die Teilnehmer verschiedene Techniken zur Selbstverteidigung ein und diskutierten, wie man sich in einer brenzligen Situation am besten verhalten sollte. Mit verschiedenen Schönheitsidealen über die verschiedenen Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg befasste sich der Workshop „Spieglein, Spieglein an der Wand, es gibt viele Schönheiten im Land“. Der Workshop „Aggression meets Kooperation“ vermittelte den Teilnehmern interessantes Wissen über gewaltfreie Kommunikation.  Am Nachmittag konnten die Kolpingjugendlichen eine geniale „Unendliche Maschine“ bauen oder ihr sprachliches Können beim Poetry Slam „Kein Club der toten Dichter“ unter Beweis stellen. „Auch Genies brauchen mal Bewegung“, deshalb kam bei diesem Workshop Spiel und Bewegung im Freien nicht zu kurz. Beim Workshop „Probieren geht über Studieren“ wurden knifflige Experimente des Alltags ausprobiert. Die Teilnehmer konnten viele Ideen aus den Workshops als thematische Anregungen und Inspirationen für die Arbeit vor Ort mitnehmen.

Beim abendlichen Gottesdienst mit Diözesanpräses Stefan Wissel sollten die Teilnehmer darüber nachdenken, wem und was sie eigentlich Glauben schenken sollten und wie man erkennt, was wahr und was falsch ist, wie man Geniales von Wahnsinnigem unterscheiden kann. Die anschließende Party stand unter dem Motto „Nobelpreisgala“, weshalb alle Teilnehmer in Abendgarderobe erschienen. Die Verabschiedung der ausscheidenden Diözesanjugendleiter erhielt dadurch einen besonders festlichen Rahmen. Verabschiedet wurden Korbinian Kroiss sowie Markus Hofmeier, die beide aus persönlichen Gründen leider ihr Amt nach einem Jahr abgeben mussten. Anton „Ace“ Zagler wurde für 5 Jahre großes Engagement und Herzblut als Diözesanjugendleiter gedankt und geehrt. Die Verabschiedung fiel allen Beteiligten sichtlich schwer.

Am Sonntag wurde nach dem Finanz- und Jahresbericht, bei dem die verschiedenen Aktivitäten und die Arbeitskreise vorgestellt wurden, die Diözesanjugendleitung für ihre geleistete Arbeit entlastet. Nach der Abstimmung über verschiedene Anträge, bei der der Arbeitskreis Spiritualität gegründet wurde, standen die Neuwahlen der Diözesanjugendleitung an. Maximilian Körner (KF Dingolfing), Martin Hahn (KF Waldsassen) sowie Sebastian Irlbacher (KF Gosseltshausen) wurden mit großer Mehrheit als neue Diözesanjugendleiter gewählt. Der Diözesanjugendleiter Andreas Bielmeier (KF Bogen) wurde mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt.

„Ein sehr schönes, gelungenes, interessantes und vor allem spaßiges Wochenende. Man konnte sich neu kennenlernen, bekommt neue interessante Sachen mitgeteilt. Mit einem Wort: Perfekt!“ Über dieses Lob durch die Teilnehmer freuen sich alle Organisatoren der DIKO und hoffen auf ein Wiedersehen bei der Diözesanjugendkonferenz 2016!

 

Für den Bericht: Teresa Kuber

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