Diözesanjugendkonferenz (Diko)

Die DIKO ist für uns eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Alle Jugendleiter, Bezirksjugendleiter und Gruppenleiter, aber auch Interessierte aus den Kolpingjugendgruppen sind herzlich zu diesem Wochenende eingeladen. Neben einem thematischen Teil, den wir interessant und jugendgerecht gestalten, legt die Diözesanleitung der Kolpingjugend in diesen Tagen „Rechenschaft" über das vergangene Arbeitsjahr ab. Wir stellen euch die Programmpunkte und Inhalte vor, die bearbeitet oder angeboten wurden, planen mit euch kommende Angebote und Ähnliches. An diesem Wochenende habt ihr die Möglichkeit neue Anregungen einzubringen und Vorschläge zu machen. Wenn ein Amt der Diözesanleitung besetzt werden muss, wird der Kandidat von euch gewählt. Auch wichtige Beschlüsse für die kommende Arbeit werden mit euch in diesen Tagen getroffen und abgestimmt. Anmeldeschluss ist vier Wochen vor der Konferenz. Wann die nächste DIKO stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

2017 - 1igkeit und Recht auf Fly-Sein - und was uns sonst noch so bewegt

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Die Kolpingjugend befasste sich bei der Diözesankonferenz mit der „Jugend von heute“ und mit der Frage, was diese Generation ausmacht, was sie bewegt. Den Teilnehmenden wurden wertvolle Informationen und Anregungen für die Arbeit vor Ort vermittelt.

Regensburg/Windberg, 28. - 30. April 2017

 

Die diesjährige „DiKo“ der Kolpingjugend Diözesanverband Regensburg, die unter dem Motto „1igkeit und Recht auf Fly-Sein - und was uns sonst noch so bewegt“ stand, fand vom 28. bis 30. April 2017 in Windberg statt. Im Programm wechselten sich Konferenzteile, thematische und praxisbezogene Workshops, spirituelle Impulse und Gemeinschaftsaktionen ab.

Den Auftakt bildete die Arbeit in Kleingruppen, in denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gedanken über ihre „perfekte Jugendwelt“ machen sollten und diese im Anschluss kreativ dem Plenum vorstellten. Die Diözesanjugendleitung gab einen Ausblick auf wichtige Veranstaltungen, die in nächster Zeit anstehen. Hierbei wurde besonders der Aktionstag „…wählbar?!“ hervorgehoben. Zu diesem Tag werden verschiedene Politiker und Parteien eingeladen. Als die Diözesanleitung verkündete, dass die AfD keine Einladung erhält, da deren Politik und Weltanschauung nicht mit den Werten vereinbar sind, die wir als Kolping-Gemeinschaft vertreten, brandete im Saal Applaus auf.

Der Samstag stand zunächst ganz im Zeichen der unterschiedlichen, auf das Thema bezogenen Workshops. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses „Wann sind wir fly?“ beschäftigten sich mit ebendieser Frage, mit den Lebenswelten der Jugendlichen und damit, was Fly-Sein überhaupt bedeutet. Der Workshop „Was’n da los?!“ nahm Bezug auf die aktuelle politische Lage und gab Tipps zur Umsetzung von positiver Politik. Diözesanpräses Stefan Wissel und die Teilnehmenden seines Workshops waren sich einig: „Kirche darf nicht sch… sein!“ Sie stellten sich der Frage, wie die Kirche „fly“ gemacht werden kann und verdeutlichten dies gleich beim Gottesdienst, der am Abend stattfand. „Brauchtum braucht’s!“ - unter diesem Titel stand der praxisbezogene Kurs, bei dem typisch bayerische Tänze und Lieder einstudiert wurden. Unter dem Kolping-Motto „Mut tut gut“ wurde ein Workshop durchgeführt, der den Interessierten verschiedenste kooperative Vertrauensübungen näher brachte. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit unterschiedlichen „Kochtrends“ und bereitete somit leckere Häppchen für die abendliche Party vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten viele Ideen aus den Workshops als thematische Anregungen und Inspirationen für die Arbeit vor Ort mitnehmen.

Beim Gottesdienst konnten sich alle Anwesenden davon überzeugen, dass „Kirche auch mal anders“ geht. In der Oase der Stille der Jugendbildungsstätte Windberg wurde ein fröhlicher, aktiver und bewegter Gottesdienst mit Diözesanpräses Stefan Wissel gehalten. Das Evangelium wurde von den Workshop-Teilnehmern bildlich dargestellt und verkörpert. In den weiteren Verlauf des Gottesdienstes baute der Diözesanpräses zwei Kreistänze ein, um der Gemeinschaft und der Freude Ausdruck zu verleihen. Bei der 90er-Jahre-Party am Abend wurde Martin Hahn nach 2 Jahren als Diözesanjugendleiter verabschiedet und erhielt als Anerkennung für seine Tätigkeit das neue Ehrenzeichen der Kolpingjugend DV Regensburg in Silber. Diözesanpräses Stefan Wissel verlieh darüber hinaus Sebastian Fröhlich und Alexander Hofmann für ihr jahrelanges Engagement das Ehrenzeichen in Gold.

Im Konferenzteil fanden nach dem Finanz- und Jahresbericht, der Entlastung der Diözesanjugendleitung für ihre getane Arbeit sowie nach Abstimmung über einige Anträge die Wahlen statt. Rebecca Sommer (KF Waldsassen) wurde als neue Diözesanjugendleiterin gewählt. Sebastian Irlbacher (KF Gosseltshausen) sowie Maximilian Körner (KF Dingolfing) wurden mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und Mitgliedern des AK DiKo, durch deren Mitarbeit wieder ein unvergessliches Wochenende durchgeführt werden konnte und hoffen auf ein Wiedersehen bei der Diözesanjugendkonferenz 2018!

 

Für den Bericht: Teresa Kuber

2016 - Alles steht Kopf - wenn Männer zuhören und Frauen einparken könnten..

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In unserer Gesellschaft gibt es viele Klischees für Männer und Frauen. Dem männlichen Geschlecht wird unterstellt, dass sie nie zuhören würden und dass Frauen nicht einparken könnten, ist ebenfalls ein typisches Vorurteil.

Anlässlich unserer Diözeanjugendkonferenz (kurz DIKO) vom 22.­­ – 24.04. im Haus der Begegnung in Ensdorf haben wir uns mit den überholten Klischees beschäftigt. Im laufe des Wochenendes wurden diese auf den Kopf gestellt. Wie immer kam der Spaß hierbei nicht zu kurz. Bei unserer Mottoparty „Verdrehte Welt“ am Samstagabend wurden unsere langjährigen Diözesanjugendleiter Stefanie Plötz und Andreas Bielmeier nach 6 bzw. 3 Jahren emotional verabschiedet.

Das Wochenende endete mit dem Konferenzteil und der erfolgreichen Wiederbesetzung der zur Wahl stehenden Ämter. Als Ergebnis dieses erlebnisreichen Wochenendes lässt sich feststellen: Jede/r Frau bzw. Mann hat in verschiedensten Bereichen Stärken und Schwächen und  muss mit seinen Fähigkeiten von unserer Gesellschaft/Gemeinschaft akzeptiert werden.

 

Für den Bericht: Martin Hahn

Protokoll_Diko_2016.pdf
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