Gruppenleiterkurse

Für ehrenamtliche Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit bieten wir jedes Jahr Gruppenleiterschulungen an.

Es gibt auf Diözesanebene zwei Gruppenleiterkurse, deren Inhalte alle Informationen beinhalten, die zum Leiten einer Gruppe nützlich, hilfreich und unablässig sind. Unsere Kurse werden von unseren geschulten und erfahrenen Schulungsteamern durchgeführt.

Außerdem finden jedes Jahr auch diverse Gruppenleiterschulungen in den einzelnen Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden statt, da das Schulungsteam auch für individuelle Kurse angefragt werden kann.

Weitere Infos dazu gibt's hier.

2016 - Gruppenleiterkurs B

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Zum diesjährigen Gruppenleiterkurs B vom 11 - 13. November in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen trafen sich 28 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 19 Jahren aus unserem ganzen Diözesanverband. Neben dem ersten Kennenlernen und dem Kursverlauf wurden den Teilnehmern am Freitagabend das Leben Adolph Kolpings und die Werte unseres Sozialverbands näher gebracht.

Samstags stellten die Kursleiter Michaela Baur, Martin Hahn und Fabian Meier verschiedene Themen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor. Hier wurde unter anderen spielerisch die Rollen in Gruppen und die Entwicklungspsychologie mit den angehenden Gruppenleitern erarbeitet. Bei verschiedenen Gruppenspielen und dem am Samstagabend gestalteten Spieleabend kam der Spaß natürlich nicht zu kurz.

Gemeinsam ließ die Gruppe die Tage im Schlosskeller mit Singen und Gitarrenbegleitung ausklingen. Abgerundet wurden die Abende immer von einem Abendimpuls.

Wie man Kinder vor sexuellen Übergriffen schützen kann, war das abschließende Thema am Sonntagvormittag. Zur Reflexion durften sich alle gegenseitig passende Komplimente für die Zukunft schenken. Abschließend konnte wieder jeder bestätigen vieles für sein zukünftiges Wirken in der Jugendarbeit mitgenommen zu haben.

 

Für den Bericht: Martin Hahn

2016 - Tageskurs "Dreh dein eigenes Ding!"

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„Wie setze ich eine Person am besten in Szene?“ Diese war einer der vielen Fragen, welche Katharina Nierhoff von der Medienfachberatung Oberpfalz den 13 Teilnehmern im ersten theoretischen Teil an dem Tageskurs „Dreh dein eigenes Ding“  beantwortete.

Die Teilnehmer lernten hier auch, wie man  Musik am besten einsetzt und wie man Filme schneidet.

Am Nachmittag durfte die Gruppe ihr erlerntes Wissen gleich in die Praxis umsetzen. Die Teilnehmer teilten sich hierzu in 3 Gruppen auf. Bewaffnet mit Kamera  und überlegten Drehbuch wurden die verschiedenen Szenen gefilmt.

Beim Erstellen der einzelnen Kurzsequenzen wurde viel gelacht, weil so manche Sequenz mehrfach hintereinander wiederholt werden musste. Nachdem jede Gruppe ihr Filmmaterial im Kasten hatte, ging es an die Schneidearbeit. Katharina Nierhoff half uns die passenden Übergänge zu schaffen.

Am Ende stellten alle 3 Gruppen ihr erstellen Kurzfilme vor und waren alle sehr stolz auf ihr geschaffenes Werk.

 

Für den Bericht: Martin Hahn

2016 - Gruppenleiterkurs A

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Am Wochenende vom 01. bis 03. April 2016 trafen sich insgesamt 34 Jugendliche und junge Erwachsene im Bildungshaus Ensdorf zum Gruppenleitergrundlagenkurs A. Geleitet wurde dieser von den Schulungsteamern Kerstin Esterbauer, Korbinian Kroiss und Max Körner. Nach dem gegenseitigen vorstellen und einigen Kennenlernspielen, der Besprechen des Kursablaufs und Kursregeln konnte es richtig losgehen.

Über das Wochenende standen viele interessante und für die Arbeit mit Gruppen notwendige Themen auf dem Programm. Exemplarisch hierfür seien die Anforderungen an den „idealen Gruppenleiter", Jugendschutzbestimmungen und Aufsichtspflicht genannt. Außerdem wurden spielerisch die verschiedenen Führungsstile erarbeitet.

Durch Rollenspiele lernten die Jugendlichen die gruppendynamischen Rollen kennen und stellten sich gegenseitig die verschiedenen Gruppenphasen vor. Gemeinsam wurde in Kleingruppen ein Jahresprogramm erstellt und eine thematische Gruppenstunde ausgearbeitet. Auch die Gottesdienstgestaltung war ein Bestandteil des Gruppenleiterkurses. Die theoretischen Grundlagen, welche den angehenden bzw. bereits aktiven Gruppenleiter vermittelt wurden, konnten direkt bei der Planung der gemeinsamen Andacht eingesetzt werden.  Zum Abschluss lernten die Teilnehmer am Sonntag verschiedene Methoden für die Reflexion kennen, die sie auch direkt ausprobieren konnten.

Auch Momente der Entspannung und Besinnung kamen am Gruppenleiterkurs nicht zu kurz. Bei verschiedenen Impulsen konnten die Teilnehmer zur Ruhe kommen. Zahlreiche Gemeinschafts- und Bewegungsspiele, bei denen der Schlüssel zum Erfolg vor allem in gutem Teamwork lag, lockerten die thematischen Teile des Kurses auf. Im Freien wurde eine Einheit mit Bewegungsspielen durchgeführt, bei denen die Teilnehmer a und Geschick beweisen mussten. „Ich habe an diesem Wochenende viele neue Spiele kennengelernt, die ich ohne großen Aufwand jederzeit in den Gruppenstunden verwenden kann", so ein begeisterter Teilnehmer. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto und dem Mittagessen musste man sich am Sonntagmittag verabschieden. Alle waren sich einig, dass es ein rundum gelungenes Wochenende war, bei dem die Balance zwischen Wissensvermittlung in der Theorie und der Umsetzung in praktischen Übungen und Spielen gepasst hat.

 

Für den Bericht: Maximilian Körner

2015 - Gruppenleiterkurs B

Am Wochenende vom 23. bis 25. Oktober 2015 kamen insgesamt 20 Jugendliche und junge Erwachsene in der Jugendbegegnungsstätte Ensdorf zum Gruppenleitergrundlagenkurs B zusammen. Geleitet wurde dieser von den Schulungsteamern Josef Liedtke, Lukas Baur, Teresa Kuber und Katharina Andonie. Nach einer Vorstellungsrunde, einigen Kennenlernspielen, der Vorstellung des Kursablaufs und der Gruppenregeln konnte der Kurs richtig anfangen.

Im Laufe des Wochenendes erarbeiteten sich die Teilnehmer spannende und wichtige Themen für die künftige Arbeit mit Gruppen. Von der Gestaltung einer Gruppenstunde über verschiedene lustige Spiele für alle Altersstufen und Entwicklungspsychologie bis hin zur Prävention sexualisierter Gewalt war alles dabei. Die Ergebnisse zeigten die Kreativität der Teilnehmer – die geplanten Gruppenstunden würden sich ohne Probleme in der Praxis umsetzen lassen. Auch der Umgang mit dem wichtigen Thema Flucht und Asyl für Gruppenstunden wurde erprobt.

Natürlich kam die Gottesdienstgestaltung nicht zu kurz, während eine Andacht für den letzten Tag vorbereitet wurde. Durch schöne Lieder, kreative Raumgestaltung und besinnliche Texte war sie ein voller Erfolg. Außerdem wurde der gesamte Kurs gemeinsam reflektiert, wodurch die Teilnehmer direkt neue Methoden zur Reflexion kennenlernten.

Einige Impulse im Laufe des Kurses boten Entspannung und Besinnung zugleich. Besonders im dunklen Raum mit Leuchtstäben auf dem Boden konnte man für einige Minuten völlig abschalten. Lauter und spaßiger wurde es bei den gemeinsamen Spielen, die eine tolle Abwechslung vom theoretischen Input boten. Ob bei Werwolf, Improtheater oder einfach nur beim gemütlichen Beisammensein im Stüberl, die gemeinsame Zeit ist schnell verflogen. Bewegungsspiele im Freien forderten das Teamwork und die Geschicklichkeit der Teilnehmer heraus.

Als es am Sonntag schon Zeit für die Abreise war, konnten die Teilnehmer sowie die Kursleiter kaum glauben, wie schnell das Wochenende vergangen war. Nach einem Gruppenfoto und dem Mittagessen wurde es Zeit für den Abschied. Doch die vielen neuen Inhalte, Methoden und Anregungen wird jeder Einzelne in künftige Gruppenstunden mitnehmen.

 

Für den Bericht: Katharina Andonie

2015 - bio? Logisch! Und regional! Kolpingjugendliche als (Weltver-) BesserESSER

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Am Samstag, 9. Mai 2015 trafen sich 18 interessierte Jugendliche in Regensburg, um zusammen mit Christoph Hauser, dem Regensburger Koch und Gründer von „Hausers Kochlust“, einen lehrreichen und schmackhaften Tag zu verbringen. Gestartet wurde der Kurs „bio? LOGISCH! Kochkurs für (Weltver-) BesserESSER“ am Vormittag mit zwei kurzen Werbefilmen eines bekannten Fast-Food-Restaurants sowie eines Lebensmittel-Discounters. Gemeinsam wurde diskutiert, was das Ziel dieser Werbefilme ist und wie sich die Unternehmen darstellen wollen. Durch eine kurze Reportage wurden die Teilnehmer darüber aufgeklärt, wie die Unternehmen ihre Kunden durch solche Werbung täuschen. Anschließend wurde im Gegensatz dazu mit dem Film „Der Bauer, der das Gras wachsen hört“ ein Einblick in den Hof und die Arbeit eines „Biobauern mit Herz und Seele“ gegeben, der im Bayerischen Wald trotz widriger Bedingungen einen erfolgreichen Biohof betreibt. Im darauffolgenden Gespräch mit Christoph Hauser lernten die Mädchen und Jungen, die Herkunft der Lebensmittel kritisch zu hinterfragen. Der Regensburger Koch erklärte den Anwesenden, dass sie sich darüber klar werden müssen, welche Anforderungen sie beim Einkauf an die Lebensmittel stellen und welche Kriterien (z.B. Preis, Bio, Aussehen, Fair Trade) ausschlaggebend für den Kauf sind. Beim Vergleich von Nicht-Bio- und Bio-Produkten stellte sich heraus, dass der preisliche Unterschied oftmals viel geringer ist als man es erwarten würde. Nach diesem inhaltlichen Input und einer Einführung in die Rezepte durch Christoph Hauser ging es an die Zubereitung einer Suppe, von drei Hauptspeisen und einer Nachspeise. Je eine Kleingruppe kümmerte sich um ein Gericht. Christoph Hauser stand jederzeit für Nachfragen zur Verfügung. Er koordinierte die Zubereitung der verschiedenen Rezepte, gab den Hobbyköchen viele hilfreiche Tipps und stand ihnen beratend zur Seite. Fleißig wurde der Nudelteig geknetet, Hühnchen zerlegt, Kartoffeln geschält, Parmesan gerieben,… Für die selbstgemachten Chicken Nuggets wurde das Fleisch knusprig paniert, für das Hollermouse wurde Sahne geschlagen und Zitronenschale abgerieben, Kekse wurden zerkrümelt und Äpfel geschält. Einer der Höhepunkte war wohl das Ausrollen und Schneiden der Nudeln, da viele Jugendliche bis jetzt nur die Nudeln aus der Packung kannten. Am Nachmittag standen dann alle Speisen auf dem Tisch. Die Anwesenden konnten sich die verschiedenen Gerichte schmecken lassen: eine klassische Hühnerbrühe, ein afrikanisches Hühner-Curry, Bratkartoffeln aus dem Ofen mit selbstgemachtem Ketchup und Chicken Nuggets, selbstgemachte Nudeln mit Pesto sowie als Nachspeise ein Hollermouse mit Crumble. Nach dem gemeinsamen Essen, bei dem alle Gerichte großen Zuspruch fanden, erklärte der Regensburger Koch, was beim Einkauf für größere Gruppen beachtet werden muss und dass es manchmal vielleicht sogar einfacher ist, direkt beim Bauern seine Bestellung aufzugeben, anstatt im Discounter einzukaufen. Letztendlich konnte Christoph Hauser den Kursteilnehmern auch vermitteln: Selbermachen schmeckt am besten und macht am meisten Spaß – auch wenn man mit Kinder- und Jugendgruppen unterwegs ist. Am Ende des Tages konnten die Hobbyköche viele neue Rezepte, Ideen, Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen. Und wer weiß, vielleicht durfte die eine oder andere Mama am Tag darauf ja ein leckeres Muttertagsmenü genießen.

 

Für den Bericht: Teresa Kuber

Und hier findet ihr die Rezepte für den Tag. Aufgepasst! Die Mengenangaben sind für 18 Personen!
Rezeptheft_Kochkurs_09.05.2015.pdf
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2015 - Gruppenleitergrundlagenkurs A

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Am Wochenende vom 13. bis 15. März 2015 trafen sich insgesamt 24 Jugendliche und junge Erwachsene in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen zum Gruppenleitergrundlagenkurs A. Geleitet wurde dieser von den Schulungsteamern Kerstin Esterbauer, Sebastian Gröbner, Alexander Hofmann und Ursula Leierseder. Mit dabei war auch Teresa Kuber, die 22-Wochen-Praktikantin der Kolpingjugend. Nach einer Vorstellungsrunde, einigen Kennenlernspielen, der Vorstellung des Kursablaufs und der Gruppenregeln konnte der Kurs so richtig beginnen. Die Teilnehmer erarbeiteten über das Wochenende hinweg zusammen viele interessante und für die Arbeit mit Gruppen notwendige Themen. So setzten sie sich mit dem „idealen Gruppenleiter", Jugendschutz und Aufsichtspflicht auseinander und erarbeiteten spielerisch die verschiedenen Führungsstile. Durch Rollenspiele veranschaulichten die Jugendlichen die gruppendynamischen Rollen und stellten sich gegenseitig die verschiedenen Gruppenphasen vor. Bei der gemeinsamen Jahresplanung brachten sie viele kreative Anregungen ein. Auch das Thema Gottesdienstgestaltung konnte gleich praktisch umgesetzt werden, indem die Andacht für den nächsten Tag vorbereitet wurde. Die Teilnehmer lernten am Sonntag außerdem verschiedene Methoden für die Reflexion kennen, die sie auch direkt ausprobieren konnten. Auch Momente der Entspannung und Besinnung kamen am Gruppenleiterkurs nicht zu kurz. Bei verschiedenen Impulsen konnten die Teilnehmer zur Ruhe kommen. Die Andacht am Sonntagmorgen hatten die Jugendlichen durch die Auswahl von schönen Liedern, einer tollen Raumgestaltung und besinnlichen Texten selbst vorbereitet, wodurch sie sehr lebendig wirkte. Zahlreiche Gemeinschafts- und Bewegungsspiele lockerten die thematischen Teile des Kurses auf. Auch die Brettspielrallye und das durchgeführte Chaosspiel stellten gute Anregungen für die eigenen Gruppenstunden dar. Im Freien wurde eine Einheit mit Bewegungsspielen durchgeführt, bei denen die Teilnehmer Teamgeist und Geschick beweisen mussten. Neue Brettspiele lernten die Jugendlichen im Schlosskeller kennen, wo sie die Abende bei diversen Spielen ausklingen lassen konnten. „Ich habe dieses Wochenende viele neue Spiele kennengelernt. Die kann ich super in meine Gruppenstunden einbauen", so eine Teilnehmerin. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto und dem Mittagessen mussten sich am Sonntagmittag alle verabschieden. „Das war ein echt erlebnisreiches Wochenende", „Die gelernten Inhalte kann ich bestimmt gut in der Praxis umsetzen" oder „Der Gruppenleiterkurs hat mir viel für meine Tätigkeit als Gruppenleiter gebracht!", so lauteten die Rückmeldungen der Teilnehmer.

 

Für den Bericht: Teresa Kuber

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