Kulturfahrt

Die Kulturfahrt führt uns jedes Jahr in eine „kulturträchtige" Stadt, die auch für Jugendliche interessant ist. Wir erleben Kultur mal anders, jugendgerecht, spannend, interessant. In Musicals, Erlebnisausstellungen, Stadtrundfahrten und vielen anderen Angeboten wird Jugendlichen Kultur pur vermittelt. Mit der Kulturfahrt wollen wir Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr ansprechen. Anmeldeschluss ist bis zu 6 Wochen vor der Maßnahme, soweit Plätze frei sind. Wann die nächste Kulturfahrt stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

2017 - Kulturfahrt nach Luxemburg

auf's Bild klicken, um zur Bildergalerie zu gelangen

Wir schreiben das Jahr 2017, den 15. des Monats Juni. Zur achten Stunde brechen 17 Jugendliche und junge Erwachsene zur Kulturfahrt auf. Ziel dieses Jahr ist das einzige Großherzogtum der Welt. Wie die Geographie Experten unter uns sicher schon bemerkt haben geht die Kulturfahrt dieses Jahr nach Luxemburg. Die Teilnehmer sind in der Hauptstadt, die ebenfalls den Namen Luxemburg trägt, untergebracht und erkundeten von dort aus das ganze Land.

Das ganze Land in nur 4 Tagen? Ja, das ist allerdings auch nicht sonderlich schwierig, da das Großherzogtum von Nord nach Süd lediglich 82 Kilometer misst und somit bei flächenmäßiger Betrachtung etwa 27 mal im Freistaat Bayern Platz finden könnte.

Doch nun genug Pathos für diesen Bericht.

Am Donnerstagmorgen ging die Reise in Kleinbussen los. Zur Mittagspause wurde in Heidelberg gestoppt. Neben einer kleinen Stärkung gab es auch genügend Freizeit, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Danach ging es weiter nach Luxemburg. Dort angekommen wurde das Quartier bezogen und die Kulturfahrer sammelten erste Eindrücke in der Stadt und ließen den Abend beim gemeinsamen Burger essen ausklingen.

Am Freitagvormittag erfuhr man im Rahmen einer Stadtführung viel Interessantes über die hügelige Hauptstadt und deren Geschichte. Am Nachmittag wurde der Europäische Gerichtshof besucht. Dabei wurde zunächst die Zuständigkeit und Arbeitsweise erklärt und anschließend die Gebäude und Sitzungszimmer besichtigt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Rundreise durch das Land. Zunächst ging es in den Norden um die Burg Vianden zu besichtigen. Nach der Führung stärkten sich die Kulturfahrer bei einem Picknick im Burghof. Anschließend ging es in den Süden an die Deutsch-Luxemburgische Grenze in Ehnen. Direkt an der Mosel ging es zunächst ins Weinmuseum und anschließend mit einer Winzerin in die Weinberge. Diese erklärte den Teilnehmern die unterschiedlichen Rebsorten und Weinarten. Auch der Unterschied zwischen Deutschen und Luxemburgischen Wein, der aus der verschiedenartigen Sonneneinstrahlung resultiert, wurde beleuchtet. Am Ende der Führung wurde mitten im Weinberg eine Auswahl an heimischen Weinen verköstigt. Als gemeinsamer Abschluss des Tages wurde an der Jugendherberge gegrillt.

Am Sonntag wurde noch vor der Heimreise der Amerikanische Soldatenfriedhof besichtigt. Dieser erinnert an die gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege.

Danach ging es, mit vielen interessanten Eindrücken wieder nach Regensburg. Der Grundtenor der Teilnehmer war eindeutig positiv und so steigt die Vorfreude auf nächstes Jahr. Wir sind gespannt wohin es uns dann treibt, wenn es wieder heißt: Kolping on cooltour!

 

Für den Bericht: Max Körner

2016 - Kulturfahrt nach Ljubljana

auf's Bild klicken, um zur Bildergalerie zu gelangen

Ljubljana, die Stadt mit dem schwierig auszusprechenden Namen, ist die Hauptstadt Sloweniens. Gleichzeitig ist sie auch die größte Stadt des kleinen Landes. Beim Nachtreffen der letzten Kulturfahrt, die bekanntlich nach Breslau ging, einigten sich die Teilnehmer darauf, dass dieses Jahr Ljubljana (im Deutschen auch Laibach genannt) das Ziel sein sollte.

Deshalb brachen am Donnerstagmorgen, den 26. Mai, 15 interessierte Jugendliche auf, um die „grüne Hauptstadt Europas 2016“ zu erkunden. Nach einer reibungslos verlaufenen Fahrt kamen die Cooltour-Fahrer am Hostel Celica an. Das besondere an dieser Unterkunft war, dass es sich dabei um ein ehemaliges Militärgefängnis handelt. Die Vergangenheit ist immer noch erlebbar, da einige Zimmer kunstvoll im Stil einer Gefängniszelle eingerichtet wurden. Einige der Teilnehmer verbrachten ihre Nächte also im wahrsten Sinne des Wortes „hinter Gittern“.

Nachdem die Zimmer aufgeteilt und bezogen wurden ging es auch schon in die Stadt. Für das Abendessen war in dem Restaurant „Druga Violina“, übersetzt zweite Geige, reserviert. Hier konnte man nicht nur zu günstigen Preisen slowenische Gerichte probieren, sondern auch ein sehr interessantes Konzept kennenlernen. Passend zu dem Namen arbeiten hier Menschen mit Behinderung im Team mit. Anschließend ließen die Kulturfahrer den Abend gemütlich in der Stadt ausklingen.

Am Freitagvormittag holte die Stadtführerin Inka die Gruppe am Hostel ab und erklärte im Rahmen der Führung viele interessante Dinge über die Altstadt und deren Gebäude. Im Anschluss daran war Zeit zur freien Verfügung. Allerdings machten sich alle Teilnehmer auf den Weg zum „Odprta kuhna“, übersetzt offene Küche, einem Essensmarkt bei dem vielerlei kulinarischer Köstlichkeiten zum Verzehr angeboten wurden. Anschließend konnte jeder die Stadt auf eigene Faust erkunden, wobei man auf dem Wahrzeichen der Stadt Ljubljana, der Burg, viele bekannte Gesichter angetroffen hat. Das Abendessen wurde in einem schönen Restaurant direkt an dem Fluss, der Ljublianica, zu sich genommen.

Nach der Rückkehr zum Hostel wurde den Cooltour-Fahrern schnell deutlich, was der Reiseführer mit dem „alternativen Viertel“, in welchem sich unser Hostel befand, meinte. Nur eine Ecke weiter traf sich eine Menge junger Menschen und feierten dort. Natürlich waren die Teilnehmer neugierig und wagten einen Besuch.

Der Samstag  wurde genutzt um auch die Umgebung kennen zu lernen. Auf dem Programm stand ein Ausflug zur Burg Predjama und zu den Höhlen von Postojna. Die imposante Burg wurde in einen Felsen gebaut und passt sich so außerordentlich gut in das landschaftliche Bild ein. Bei der Besichtigung der Burg war Mythos der uneinnehmbaren Festung. Danach stärkten sich die Teilnehmer beim gemeinsamen Picknick und genossen das  Panorama sowie den Blick zur Burg. Danach machte sich die Gruppe auf den Weg zu den Höhlen von Postojna, eine der größten Tropfsteinhöhlen der Welt. Der Zug beförderte die Teilnehmer die ersten zwei Kilometer in die Höhlen, bevor es zu Fuß weiter ging. Die Kulisse und die Ausmaße dieses Höhlensystems beeindruckten die Kulturfahrer. Am späten Nachmittag ging es für alle wieder zurück in die Stadt.

Wie bereits bei vergangenen Kulturfahrten war für den Samstagabend ein Boot gemietet. Bei gutem Essen und genügend Getränken konnten sich alle Teilnehmer stärken. Die Stimmung auf dem Boot war super. Es war ein toller Ausklang der Kulturfahrt und Abschied von Ljubljana.

Am Sonntag nach dem Frühstück musste dann leider die Heimreise angetreten werden. Alle waren sich einig, dass es auch dieses Jahr wieder eine tolle Kulturfahrt mit bleibenden Erinnerungen war. Wir freuen uns schon darauf, beim Nachtreffen diese Fahrt noch einmal nachzuerleben und sind gespannte in welches Land und die nächstjährige Cooltour führt.

 

Für den Bericht: Max Körner

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kolpingjugend Diözesanverband Regensburg