Zeltlager
Unser diözesanes Zeltlager ist mittlerweile schon eine nicht mehr wegzudenkende Institution. Seit 2009 hat sich zwar der Platz geändert und unser Zeltlager findet in Kainzmühle statt, ansonsten ist aber alles beim Alten geblieben. Ca. 80 Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren sind eingeladen mit den 30 Betreuern tolle Tage unter „freiem Himmel" zu erleben. Wettkämpfe, Spielwanderungen, Nacht-Erlebnislauf, kreative Angebote und viel Spiel und Spaß. Das ist im August für unsere Kolperdinger geboten. Anmeldeschluss ist bis zu vier Wochen vor der Maßnahme soweit Plätze frei sind. Es empfiehlt sich, Kinder schon im Mai vormerken zu lassen. Wann das nächste Zeltlager stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.
2011
Harry Potter
Die Augen zu und durch – zum Gleis Neundreiviertl und ins Diözesanzeltlager 2011 der Kolpingjugend DV Regensburg vom 09. bis zum 14. August 2011. Die Jugendlichen erwartete eine Woche voller Zauber und Magie und so wurden sie zuerst vom Sprechenden Hut in die vier Häuser Gryffindor, Huffelpuff, Ravenclaw und Slytherin eingeteilt. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Albus Dumbledore war es schon wieder Zeit für das erste Lagerfeuer. Die Gitarre ist gestimmt, die Stimme wurde mit einem warmen Tee geölt und dann wurde lautstark mitgesungen. Spät nachts als nur noch einige wenige fleißige Zauberschüler ihre Zaubersprüche am Lagerfeuer übten geschah es: Voldemorts Schergen, die Todesser, versuchten das Banner der Kolpingjugend zu stehlen, doch die jungen Zauberlehrlinge erkannten jedes kleine Täuschungsmanöver und verteidigten das Banner mit Bravour. Tagsüber vertrieben sich die Jugendlichen die Zeit u.a. mit Völkerball spielen, Trampolinspringen, Jonglieren und noch vieles mehr. Beim großen Quidditchturnier konnten die jungen Zauberer ihr Können mit dem fliegenden Besen unter Beweis stellen. Die Jäger erzielten fleißig Tore, die Treiber wehrten den Klatscher ab und der Sucher schnappte sich den goldenen Schnatz. Lange Zeit schaute es so aus als ob Gryffindor klar gewinnen würde, doch in einem Herzschlagfinale gewann Huffelpuff ganz knapp. Die Zauberlehrlinge stellten nicht nur ihr sportliches Können unter Beweis, sondern auch ihre künstlerischen Eigenschaften konnten sie voll ausleben. Egal, ob man einen Schnatz, einen fliegenden Besen, Zauberhüte und Zauberstäbe gebastelt und gestaltet oder T-Shirts bemalt hat, alles wurde zu einem kleinen Kunstwerk. Durch die Ablenkung des Bastelns und Gestaltens konnte Draco Malfoys Plan, mit einer List Hagrid nach Askaban zu bringen, gelingen. Doch die cleveren Zauberlehrlinge konnten alle Rätsel, Flüche und Hindernisse überwinden und somit Hagrid aus dem Gefängnis befreien. Der nächste Tag stand wieder ganz im Zeichen der Bewegung. Wir starteten mit einer Spielewanderung, auf der die Zauberlehrlinge nicht nur ihre Sinne und ihren Verstand schärften, sondern auch wahren Teamgeist zeigten. Um Teamgeist und Gemeinschaft ging es dann auch in dem Gottesdienst mit Herrn Pfarrer Alfons Kaufmann aus Oberviechtach, der für das geistliche Wohl sorgte. Um ein paar mysteriöse Geräusche aus dem verbotenen Wald zu erklären, machten sich die unerschrockenen und mutigen jungen Zauberer auf den Weg das Rätsel zu lösen. Trotz der späten Rückkehr waren die Zauberlehrlinge am nächsten Morgen schon wieder voller Vorfreude und Tatendrang auf das große Trimagische Turnier, wo sie ihr erlerntes Wissen und ihr Können ein letztes Mal unter Beweis stellen konnten. Ob es u.a. beim Durchqueren des Irrgartens, beim Zaubererduell, Quidditch spielen oder beim Schnatzfangen war, alle Herausforderungen wurden mit Auszeichnung bestanden. Die Zeit verging wie im Flug und so kam schon der letzte Abend, an dem bei einem gemeinsamen Fest der Hauspokal feierlich an Ravenclaw vergeben wurde. Nach dem gemeinschaftlichen Aufräumen, Abbauen der Zelte und dem Abschiedskreis gab es noch ein letztes Essen von den „Wirten zum o´brennten Honigtopf“, die das Camp die ganze Woche mit den köstlichsten Speisen aus der Zaubererwelt versorgt hatten. Doch dann war es Zeit sich zu verabschieden. Eine magische Woche voller Spaß und Gaudi war vorüber. Wir hoffen, dass es allen Kindern so gut gefallen hat wie uns Betreuern und dass wir nächstes Jahr wieder viele von euch sehen. Ein besonderes Dankeschön gilt den vielen Gruppenleitern, die diese Woche wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
2010
Wickie und die starken Männer von Tännesberg
Die Segel waren gesetzt und los ging's ins Diözesanzeltlager 2010 vom 10.08. bis zum 15.08 nach Kainzmühle bei Tännesberg. Doch gleich zu Beginn brach der Schreckliche Sven aus seinem Gefängnis aus und stahl bei seiner Flucht auch noch das Schwert des Häuptlings Halva. Die Kinder machten sich sofort, trotz später Stunde, auf die Spur von Sven und schafften es schließlich das Schwert wiederzuerlangen. Daraufhin schickte der Schreckliche Sven jede Nacht seine düsteren Schergen, um das Banner von Flake zu stehlen. Er hatte jedoch die Rechnung ohne die aufgeweckten und tapferen Jungs und Mädels, die das Banner jede Nacht mit Bravour verteidigten, gemacht. Tagsüber meisterten die Kids Wikingerprüfungen, erkundeten die nähere Umgebung, bauten sich Helme, Drachen und Lederarmbänder, spielten Freespie, Diabolo oder Völkerball und feierten einen Gottesdienst mit Diözesanpräses Harald Scharf, in dem sich alles um Gemeinschaft und Vernetzung drehte. Kaum war ein bisschen Ruhe ins Dorf eingekehrt, war auf einmal Halva´s Helm verschwunden und was ist ein Wikinger ohne Wikingerhelm? So mussten die Kinder einige knifflige Rätsel und Aufgaben von den Dorfbewohnern lösen. Ob es nun ein lautstarker Postbote Snorre war, der sich mal wieder mit dem Schmied Tjurre stritt oder ein Faxe, den man nur mit Essen aufwecken konnte, die Kids lösten alles auf und zum Schluss bekam Halva auch seinen Helm zurück. Als Dank dafür richtete der Häuptling ein Wikingerfestmahl aus, wie es das Dorf Flake noch nie gesehen hatte. Wir hoffen, dass den Kindern das Zeltlager 2010 in Kainzmühle gefallen hat und möglichst viele nächstes Jahr wieder mitfahren. Ein besonderes Dankeschön möchten wir den Betreuern und Betreuerinnen, die dieses Zeltlager immer wieder zu etwas Besonderem machen, aussprechen. Ohne euch würde hier gar nichts laufen.

