Geistlicher Impuls für den Monat Januar

"Not lehrt beten und auch einig sein." (A.Kolping)

 

Wir sind bald übersättigt von den Nöten unserer Zeit. Kriege, Rechtsruck in Europa, neue Diktaturen, Zerrissenheit innerhalb der Kirche, neue Armut...

Vater Kolping vertraut auf das Gebet und die Kraft Gottes. Gerade die Zeit dafür nehmen sich viele Menschen nicht. Aber die Zeit zum Gebet ist unerlässlich, weil wir uns sonst seiner heilsamen Gegenwart nicht bewusst werden können. Das Gebet formt uns immer wieder um zu hoffnungsvollen Menschen, die dann auch die Kraft haben, das Gute zu tun.

Damit jeder nicht in eine andere Richtung zieht, ist ein gemeinsames Ziel notwendig. Einig müssen wir uns darin sein, was wir erreichen wollen, in der Kolpingfamilie, im Bezirksverband und auch im Diözesanverband. Als Verband sind wir demokratisch geordnet und auch dem christlichen Glauben verpflichtet. Doch auch darin liegt manchmal das Potential zum Konflikt, weil wir Menschen den Glauben auch unterschiedlich erleben und so auch unterschiedlich auslegen. Hier bitte ich euch, auf die Kraft des Gebetes zurückzugreifen. In Entschlossenheit seine Meinung zu sagen, aber auch in Liebe zur ganzen Gemeinschaft. Das ermöglicht das Gebet. Bitte vergesst es nie, wenn ihr euch trefft!

Mich drückt zur Zeit die Not der jungen Menschen, die Geflüchtet sind, deren wir uns im Kolpinghaus und beim Bildungswerk mit staatlicher Hilfe annehmen. Einigen wird die Abschiebung drohen und mein Gewissen drängt mich zu handeln. Vom rechtlichen Rahmen über Anwalt und Kirchenasyl. Was aber, wenn der rechtliche Rahmen nicht mehr genügt und das Gewissen trotzdem nicht still ist?

 

Betet bitte für unsere Einrichtungen und diese Menschen, wie auch um den Beistand Gottes für uns.

 

Gott segne euch!

Euer Präses!

Stefan Wissel

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