losgelöst 2014 - wir FAIRändern Bayern

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Im Kleinen beginnen und im Großen FAIRändern
400 Kolpingjugendliche befassten sich mit fairem und regionalem Konsum


Altötting/ München. Drei Jahre haben viele Helferinnen und Helfer aus den sieben bayrischen Diözesen der Kolpingjugend Bayern auf das Wochenende „losgelöst2014 – wir FAIRändern Bayern" hingearbeitet. „Es ist toll nun das Ergebnis so langer und intensiver Vorbereitung zu erleben und zu sehen, wie begeistert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind", fasste Simone Schleich, Mitglied im Leitungsteam der Großaktion, zusammen.
Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, folgten 3.500 Pilger der Einladung zur Landeswallfahrt des Kolpingwerkes Bayern „Mit Gottvertrauen Welt gestalten". Im Anschluss an den generationsübergreifenden Gottesdienst eröffnete die Kolpingjugend aus der Diözese Bamberg mit einem innovativen Planspiel zum Thema Welthandel das Wochenende. Gestärkt mit einem regionalen Frühstück folgte am Samstag das Programm mit unterschiedlichen Workshops. Die Jugendlichen stellten unter anderem fairen Bio-Lippenbalsam her, entdeckten den Weg von der Ernte der Kakaobohne bis zur Schokolade und befassten sich mit der Produktion von Textilien. Ein weiteres Highlight war das Kaffeekränzchen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen im Bayerischen Landtag. „In Kleingruppen-Gesprächen informierten sich die Jugendlichen über die unterschiedlichen Standpunkte zum Thema fairer und regionaler Konsum. Zudem konnten sie eigene Themen und Anliegen ansprechen und intensiv diskutieren", sagte Sven-Marco Meng, Landesleiter der Kolpingjugend Bayern, und freute sich über die mitgebrachte Zeit der Landtagsabgeordneten. Den Abschlussabend verbrachten die Jugendlichen mit den Bands „based on a true story" und „Mike Rofone & the Hot Swinging Party Crashers" und feierten ihre neu gewonnenen Freundschaften.
Auch beim Jugendgottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche St. Josef spürte man die gewachsene Gemeinschaft. In seiner Predigt griff Landespräses Msgr. Christoph Huber das Thema des Wochenendes auf. „Jeder Mensch möchte fair behandelt werden. Daher ist Fairness eine Wesenseigenschaft, die von Gott in die Welt hineingegeben wurde, und unser Auftrag aus dem Glauben für den Umgang miteinander und die Ressourcen der Schöpfung."
Die Ziele, die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema zu fördern und auch praktische Tipps für konkrete Umsetzungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, sind erfüllt worden.

 

Für den Bericht: Michael Reindl / Jugendreferent Kolpingjugend DV München-Freising

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Damit der Welt die Luft nicht ausgeht...
Bayerische Kolping-Landeswallfahrt nach Altötting

 

In den Marienwallfahrtsort Altötting, dem sprichwörtlichen Herzen Bayerns, strömten weit über 3.500 Pilger des bayerischen Kolpingwerkes. Unter dem Motto "Mit Gottvertrauen Welt gestalten" haben sich Kolpingmitglieder aller Generationen aus den sieben bayerischen Bistümern am Tag der Deutschen Einheit auf den Weg nach Altötting gemacht. Das schwarz-orange Fahnenmeer der nahezu 300 Kolpingbanner unter einem strahlend weißblauen Himmel war zugleich eine "eindrucksvolle Symbolik des Friedens und der Versöhnung wider die Zerrissenheit und die  Menschenrechts-verletzungen an den vielen Krisenherden in der Welt, nicht zuletzt am 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung" stellte die Landesvorsitzende Dorothea Schömig in einem ersten emotionalen Resümee fest. Das von dem Priester Adolph Kolping in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründete Kolpingwerk versteht sich auch heute als katholischer Sozialverband, der sich einmischt in Kirche und Gesellschaft und mit Aktion gesellschaftlicher Resignation, Stagnation und Mutlosigkeit entgegenwirkt.
"Damit der Welt die Luft nicht ausgeht" hat deshalb Landespräses Msgr. Christoph Huber die Aufgabe von Kolpingsfamilien in der heutigen Zeit verortet. Eindrucksvoll forderte er in seiner Predigt während des Gottesdienstes in der dichtgefüllten Wallfahrtsbasilika die Kolpingmitglieder auf, nicht nachzulassen im Einsatz für eine gerechtere Welt. "Verarzten wir unsere Welt mit unserem Engagement aus dem Geiste Adolph Kolpings: Wenn wir Flüchtlingen und Asylbewerbern Heimat geben, junge Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt begleiten und stark machen, genauso wie in der aktiven Mitgestaltung aller Getauften in der Kirche" als Beispiele des verbandlichen Handelns. Dass die jungen Menschen im Focus des Kolpingwerkes stehen, zeigte die generationenübergreifende Wallfahrt in besonderer Weise. Sie diente als Auftakt für ein "Faires Wochenende" in Altötting zu dem über 400 Jugendliche anreisten und sich unter dem Motto "losgelöst 2014 - wir FAIRändern Bayern" thematisch mit den Bedingungen für eine lebenswerte und gerechte Zukunft auseinandersetzten.

 

Für den Bericht: Wilhelm Breher / Landesgeschäftsführer Kolpingwerk LV Bayern

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