Angebote für junge Erwachsene

KOLPING MITTENDRIN für ALTE HASEN und JUNGGEBLIEBENE.

 

Bitte was?

 

Kolping Mittendrin sind junge Erwachsene, die sich zwischen Jugendphase und Familiengründung befinden. Die Zielgruppe definiert sich nicht durch das Alter. Die Angebote richten sich an alle, die sich angesprochen fühlen.

Dazu wurde eine AG Mittendrin gegründet, die folgendes Angebot entwickelt hat:

               - einen Tagesausflug mit dem Thema "Heimat erleben". An diesem Tag soll eine Stadt in unserer 

                 Diözese bzw. in Bayern auf eine besondere Art besichtigt werden.

               - einen mehrtägigen Ausflug "Erlebnisfahrt", in dem es immer wieder aufs Neue etwas zu entdecken gibt

2018 - Kanutour Mittendrin am schwarzen Regen vom 23. - 24. Juni 2018

Bilder folgen in Kürze

"Paddel hoch!“, so lautete kurz zusammengefasst die Sicherheitseinweisung, die die Gruppe hartgesottener Kanufahrer kurz vor ihrer Abfahrt erhielten. Leider war das auch schon der Großteil dessen, was bei den sieben Teilnehmern der Tour vom „Blaibacher See“ über Cham nach Roding hängen blieb.

So machten sie sich, immer bereit, das Paddel zu lüpfen, am bis dahin kältesten Tag im Juni auf in die Fluten des schwarzen Regens. Das Wetter konnte indes der Stimmung keinen Abbruch tun. Singend und paddelnd machten sich die sieben auf den Weg und stoppten nur kurz für eine reichhaltige Brotzeit mit frisch gebrühtem Kaffee und Käse vom begleitenden Käsermeister.

Allerdings hätten sie wohl doch mehr von der Einweisung im Kopf behalten sollen, denn schon kurz nach der Pause sprang ein hinterhältiger Fels vor das erste Kanu und brachte es zum kentern. Beherzt wurden die drei Schiffbrüchigen vom Rest der Gruppe geborgen. Jetzt musste schnell ein Biergarten her! Dieser ließ zum Glück nicht lange auf sich warten und so konnten sie trocken und gestärkt bis Cham durchfahren.

In Cham wurde Quartier im Kolping Hotel bezogen, wo die Gruppe hervorragend untergebracht war. Der Abend klang mit kühlen Getränken im Herzen von Cham aus.

Am nächsten Morgen wurden die Kanus wieder bestiegen und sie fuhren weiter. Doch halt, da hatte doch jemand hinterhältig die Boote vertäut. So musste die arme Mannschaft von Boot 1 die ganze Gruppe ziehen.

Mit deutlich besserem Wetter stieg auch die Risikobereitschaft und kurze Zeit später beschloss ein weiteres Kanu sich bäuchlings nach oben zu drehen.

Am frühen Nachmittag endete dann die Tour kurz vor Roding.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern sehr herzlich bedanken und ich hoffe sie bald wieder begrüßen zu dürfen.

 

Ihr Reiseleiter

Josef Liedtke

2017 - Erlebnisfahrt 2.0 ... basst eh!

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Was spricht junge Erwachsene heute an? Eine Fahrt ins Lammertal mit einer guten Mischung aus Abenteuer und Chillen. Und so stand zwei Jahre nach der actionreichen Fahrt ins Ötztal die Erlebnisfahrt 2.0 auf dem Programm der AG Mittendrin.

Schon bei der Planung haben wir uns in unsere Unterkunft, die Alpin-Hütt’n verliebt. Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen:

Eine urig, gmiatliche Holzhütte, abseits der Panoramastraße gelegen, von glücklichen Kühen umringt, inmitten eines wunderbaren Bergpanoramas. Strom gab es nur bei Sonnenschein, deshalb wurde am Holzofen gemeinsam gekocht. Ein Highlight war auch Sepps berühmt, berüchtigte Gulaschsuppe über dem Lagerfeuer auf dem selbstgebauten Lehmofen.

Natürlich kochen so nur richtige Männer ;-) Abends wurde dann auch mal die Gitarre ausgepackt, Gemeinschaftsspiele gespielt, der Sternenhimmel bewundert oder einfach nur geratscht.

Die traumhafte Kulisse lud auch zum Wandern ein. Je nach Fitness und Motivation boten sich unterschiedliche Wanderungen an. Sieben mutige Teilnehmer bestritten eine Wanderung zur Laufener Hütte. Am Freitag um 2:45 Uhr klingelte der Wecker für die fünf Frühaufsteher, die den  Sonnenaufgang auf dem Labenberg erleben wollten. Nach 2 Stunden Aufstieg in der Dunkelheit erreichten die Wanderer das Gipfelkreuz und konnten den Sonnenaufgang in all seinen Farben genießen. Nach einem kleinem Gipfelfrühstück ging es dann wieder hinunter zur Alpin Hütte, natürlich nicht ohne die Schwammerl auf dem Weg mitzunehmen.

Auch die Adrenalin-Junkies kamen auf ihre Kosten:

Mit einem gemeinsam gebauten Floß fuhren wir – mit einem BBQ-Zwischenstopp - auf der eiskalten Salzach. Die Kühnen unter uns wagten sich schon ziemlich früh in die kalten Fluten. Spätestens bei den Stromschnellen war auf dem Floß keiner mehr trocken. Beim Tuben auf der Lammer war jeder auf sich allein gestellt. Nach einigen Trockenübungen stürzten wir uns mit Reifen und Paddel bewaffnet in die Fluten. Die Schwierigkeit war es dabei, den richtigen Kurs zu halten, um nicht gegen Sträucher, große Steine oder Brückenpfeiler zu stoßen bzw. um die Stromschnellen richtig zu treffen. Wer nicht gleichmäßig links und rechts paddelte, holte sich auch schnell mal einen Drehwurm. Abkühlung verschaffte man sich am besten durch Wasserschlachten mit dem Paddel. Als alle Teilnehmer ihr Gefährt beherrschten, war die Fahrt jedoch leider schon wieder vorbei.

Das traumhafte Wetter konnte auch in einem wunderschönen Waldbad mit Bergpanorama genossen werden. Dass die  Rutsche nur etwas für ganz todesmutige Rutscher war, konnte man beim ersten Hinsehen nicht genau erkennen. Auch das Balancieren am Balken führte zu einigen ungewollten Abstürzen ins kühle Nass.

Wer sich auf der Fahrt weiterbilden wollte, machte sich auf den Weg nach Hallstatt, besichtigte das Salzbergwerk und genoss den Ausblick auf den Hallstätter See.

 

Insgesamt war also für jeden etwas dabei und so vergingen die Tage wie im Flug. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei den kommenden Veranstaltungen der AG Mittendrin im nächsten Jahr. ;-)

 

Für den Bericht:  Anna Forstner, Daniela Hübl

2017 - Heimat erleben / München

Kolping Mittendrin rätselt in der Landeshauptstadt Bayerns

 

Am Samstag, den 14. Januar 2017, trafen sich 15 junge Erwachsene, um München rätselnd zu erkunden. Zuerst stand ein Altstadtrundgang auf dem Programm. Die sympathische Stadtführerin Katharina bot eine Lügentour „Des gibt´s doch gar ned“ an. In dieser Führung erzählte sie nicht immer die Wahrheit, sondern erfand auch immer wieder eine Geschichte. Dadurch brach ein lustiger Wettkampf zwischen den Teilnehmern aus, wer der beste Lügendetektor sei. Diesen Kampf entschied Fabian Meier für sich und durfte sich auf einen kleinen Preis freuen.

Anschließend ging es weiter zu einem „Escape Game“. Dort musste man innerhalb 60 Minuten, durch das Lösen verschiedener Rätsel, eine Aufgabe in einem Raum erfüllen. In drei Kleingruppen aufgeteilt, stellten sie die Teilnehmer der Herausforderung. Nach dem Spiel war Jedem die Begeisterung ins Gesicht geschrieben.

Bei einem gemütlichen Abendessen klang der Tag aus. Alle waren sich einig, dass es ein tolles Programm war und unbedingt in ähnlicher Form wiederholt werden sollte.

 

Für den Bericht: Steffi Plötz

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