Diözesanjugendkonferenz (Diko)

Die DIKO ist für uns eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Alle Jugendleiter, Bezirksjugendleiter und Gruppenleiter, aber auch Interessierte aus den Kolpingjugendgruppen sind herzlich zu diesem Wochenende eingeladen. Neben einem thematischen Teil, den wir interessant und jugendgerecht gestalten, legt die Diözesanleitung der Kolpingjugend in diesen Tagen „Rechenschaft" über das vergangene Arbeitsjahr ab. Wir stellen euch die Programmpunkte und Inhalte vor, die bearbeitet oder angeboten wurden, planen mit euch kommende Angebote und Ähnliches. An diesem Wochenende habt ihr die Möglichkeit neue Anregungen einzubringen und Vorschläge zu machen. Wenn ein Amt der Diözesanleitung besetzt werden muss, wird der Kandidat von euch gewählt. Auch wichtige Beschlüsse für die kommende Arbeit werden mit euch in diesen Tagen getroffen und abgestimmt. Anmeldeschluss ist vier Wochen vor der Konferenz. Wann die nächste DIKO stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

2018 - Bayern - do bin i dahoam!

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Die Kolpingjugendlichen befasste sich bei der diesjährigen Diözesankonferenz mit dem Thema „Bayern – do bin i dahoam!“ und damit, was eben diese Heimat für sie bedeutet. Den Teilnehmenden wurden wertvolle Informationen und Anregungen für die Arbeit vor Ort vermittelt.

Regensburg/Waldmünchen, 27. - 29. April 2018

 

Die diesjährige „DiKo“ der Kolpingjugend im Diözesanverband Regensburg, die unter dem Motto „Bayern – do bin i dahoam!“ stand, fand vom 27. bis 29. April 2018 in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen statt. Im Programm fanden sowohl Konferenzteile als auch Workshops, spirituelle Impulse und Gemeinschaftsaktionen ihren Platz.

Gestartet wurde mit der Arbeit in Kleingruppen, in denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kennenlernen und sich gemeinsam kreativ der Frage widmen sollten, was Bayern für sie bedeutet. Die hierbei entstandenen Maibaumschilder wurden im Anschluss dem Plenum vorgestellt und am „DiKo-Maibaum“ montiert. Die Diözesanjugendleitung gab einen Ausblick auf wichtige Veranstaltungen, die in nächster Zeit anstehen. Auch die unterschiedlichen Teams, die auf Diözesanebene aktiv sind, wurden mit besonderem Augenmerk auf ihre Arbeit und ihre Maßnahmen vorgestellt.

Der Samstag stand zunächst ganz im Zeichen der unterschiedlichen, auf das Thema bezogenen Kurse. Die Teilnehmenden hatten die Auswahl zwischen verschiedenen thematischen, aber immer auch praxisbezogenen Workshops. Beim Kurs „Bayern sucht den Superplattler“ wurden die Teilnehmenden in die Grundlagen des Schuhplattelns eingeführt. Der Workshop „Wer bin I und wenn ja wia vui?“ beschäftigte sich auf theoretische und praktische Weise mit der Frage, was kulturelle Identität ist und was sie für uns bedeutet. „Bayerische Kartenspiele leicht gemacht“ – Bei diesem Kartenspielkurs lernten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Schafkopf und Watten. Für die Verpflegung mit kleinen bayerischen Tapas beim Festabend sorgten die Köchinnen und Köche des Workshops „P(B)acken wir’s an – Bayern kulinarisch erleben“. „Zünftige Wanderung durch Bayern“ – der Name des Planspiels verrät schon den wesentlichen Inhalt des Nachmittagsprogramms. In verschiedenen Stationen auf dem gesamten Gelände der Jugendbildungsstätte konnten die Kolpingjugendlichen in Kleingruppen ihr Wissen und Geschick unter Beweis stellen. Ob beim Dosenwerfen, Bayernhymne singen oder Maßkrugstemmen, ob nun Zitate bayerischen Berühmtheiten zugeordnet oder die Hauptstädte der Regierungsbezirke aufgelistet werden sollten – nirgends kam der Spaß zu kurz. Die Siegergruppe, die sich über einen kleinen Preis freuen konnte, wurde am Abend verkündet. Die DiKo-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer betonten, dass sie zahlreiche Ideen aus den Workshops und aus dem Planspiel als Anregungen und Inspirationen für die theoretische und praktische Arbeit vor Ort mitnehmen konnten.

Bereits in Tracht wurde im Freien, auf dem stimmungsvollen Schlossplatz, der Gottesdienst mit Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt gehalten. Dort bot sich für alle die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und die Gemeinschaft mit den anderen Kolpingmitgliedern zu genießen. Am Ende der Messe verkündete der Diözesanpräses, dass Teresa Kuber ab Mai als neue Vollzeit-Jugendbildungsreferentin die Nachfolge von Katrin Madl, die beim Festabend verabschiedet wurde, antreten wird.

Beim Bayerischen Festabend erhielten Anna Forstner, Daniela Hübl, Fabian Meier, Stefanie Plötz, Veronika Wiesmeier und Roland Vilsmaier das diözesane Ehrenzeichen für ihren jahrelangen Einsatz. Der ehemalige Diözesanpräses Stefan Wissel konnte leider sein Ehrenzeichen nicht persönlich in Empfang nehmen. Kerstin Dietzinger wurde nach 6 Jahren als Diözesanjugendleiterin verabschiedet. Nach 14 Jahren als Jugendbildungsreferentin sagte Katrin Madl im Frühjahr 2018 „Servus“ zur Kolpingjugend, und so wurde auch sie auf der DiKo mit langem Applaus und Standing Ovations verabschiedet. Kerstin und Katrin erhielten als Anerkennung für ihre Tätigkeit und ihren großen Einsatz das diözesane Ehrenzeichen in Gold und bekamen von den Anwesenden mehrere Ständchen gesungen.

Im Konferenzteil fanden nach dem Finanz- und Jahresbericht, der Entlastung der Diözesanjugendleitung für ihre  getane Arbeit sowie nach Abstimmung über einige Anträge, bei denen unter anderem der Arbeitskreis Brauchtum verlängert wurde, die Wahlen statt. Markus Hölzl (KF Au/Hallertau) wurde als neuer Diözesanjugendleiter gewählt. Christina Eder (KF Eggenfelden) und Marcus Kraus (KF Rötz) wurden in ihrem Amt bestätigt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern, durch deren Mitarbeit wieder ein tolles Wochenende durchgeführt werden konnte und hoffen auf ein Wiedersehen bei der Diözesanjugendkonferenz 2019!

 

Für den Bericht: Teresa Kuber

Protokoll DiKo 2018
Protokoll DiKo 29.04.2018.pdf
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2017 - 1igkeit und Recht auf Fly-Sein - und was uns sonst noch so bewegt

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Die Kolpingjugend befasste sich bei der Diözesankonferenz mit der „Jugend von heute“ und mit der Frage, was diese Generation ausmacht, was sie bewegt. Den Teilnehmenden wurden wertvolle Informationen und Anregungen für die Arbeit vor Ort vermittelt.

Regensburg/Windberg, 28. - 30. April 2017

 

Die diesjährige „DiKo“ der Kolpingjugend Diözesanverband Regensburg, die unter dem Motto „1igkeit und Recht auf Fly-Sein - und was uns sonst noch so bewegt“ stand, fand vom 28. bis 30. April 2017 in Windberg statt. Im Programm wechselten sich Konferenzteile, thematische und praxisbezogene Workshops, spirituelle Impulse und Gemeinschaftsaktionen ab.

Den Auftakt bildete die Arbeit in Kleingruppen, in denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gedanken über ihre „perfekte Jugendwelt“ machen sollten und diese im Anschluss kreativ dem Plenum vorstellten. Die Diözesanjugendleitung gab einen Ausblick auf wichtige Veranstaltungen, die in nächster Zeit anstehen. Hierbei wurde besonders der Aktionstag „…wählbar?!“ hervorgehoben. Zu diesem Tag werden verschiedene Politiker und Parteien eingeladen. Als die Diözesanleitung verkündete, dass die AfD keine Einladung erhält, da deren Politik und Weltanschauung nicht mit den Werten vereinbar sind, die wir als Kolping-Gemeinschaft vertreten, brandete im Saal Applaus auf.

Der Samstag stand zunächst ganz im Zeichen der unterschiedlichen, auf das Thema bezogenen Workshops. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses „Wann sind wir fly?“ beschäftigten sich mit ebendieser Frage, mit den Lebenswelten der Jugendlichen und damit, was Fly-Sein überhaupt bedeutet. Der Workshop „Was’n da los?!“ nahm Bezug auf die aktuelle politische Lage und gab Tipps zur Umsetzung von positiver Politik. Diözesanpräses Stefan Wissel und die Teilnehmenden seines Workshops waren sich einig: „Kirche darf nicht sch… sein!“ Sie stellten sich der Frage, wie die Kirche „fly“ gemacht werden kann und verdeutlichten dies gleich beim Gottesdienst, der am Abend stattfand. „Brauchtum braucht’s!“ - unter diesem Titel stand der praxisbezogene Kurs, bei dem typisch bayerische Tänze und Lieder einstudiert wurden. Unter dem Kolping-Motto „Mut tut gut“ wurde ein Workshop durchgeführt, der den Interessierten verschiedenste kooperative Vertrauensübungen näher brachte. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit unterschiedlichen „Kochtrends“ und bereitete somit leckere Häppchen für die abendliche Party vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten viele Ideen aus den Workshops als thematische Anregungen und Inspirationen für die Arbeit vor Ort mitnehmen.

Beim Gottesdienst konnten sich alle Anwesenden davon überzeugen, dass „Kirche auch mal anders“ geht. In der Oase der Stille der Jugendbildungsstätte Windberg wurde ein fröhlicher, aktiver und bewegter Gottesdienst mit Diözesanpräses Stefan Wissel gehalten. Das Evangelium wurde von den Workshop-Teilnehmern bildlich dargestellt und verkörpert. In den weiteren Verlauf des Gottesdienstes baute der Diözesanpräses zwei Kreistänze ein, um der Gemeinschaft und der Freude Ausdruck zu verleihen. Bei der 90er-Jahre-Party am Abend wurde Martin Hahn nach 2 Jahren als Diözesanjugendleiter verabschiedet und erhielt als Anerkennung für seine Tätigkeit das neue Ehrenzeichen der Kolpingjugend DV Regensburg in Silber. Diözesanpräses Stefan Wissel verlieh darüber hinaus Sebastian Fröhlich und Alexander Hofmann für ihr jahrelanges Engagement das Ehrenzeichen in Gold.

Im Konferenzteil fanden nach dem Finanz- und Jahresbericht, der Entlastung der Diözesanjugendleitung für ihre getane Arbeit sowie nach Abstimmung über einige Anträge die Wahlen statt. Rebecca Sommer (KF Waldsassen) wurde als neue Diözesanjugendleiterin gewählt. Sebastian Irlbacher (KF Gosseltshausen) sowie Maximilian Körner (KF Dingolfing) wurden mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und Mitgliedern des AK DiKo, durch deren Mitarbeit wieder ein unvergessliches Wochenende durchgeführt werden konnte und hoffen auf ein Wiedersehen bei der Diözesanjugendkonferenz 2018!

 

Für den Bericht: Teresa Kuber

Protokoll DiKo 2017
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