Gruppenleiterkurse

Für ehrenamtliche Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit bieten wir jedes Jahr Gruppenleiterschulungen an.

Es gibt auf Diözesanebene zwei Gruppenleiterkurse, deren Inhalte alle Informationen beinhalten, die zum Leiten einer Gruppe nützlich, hilfreich und unablässig sind. Unsere Kurse werden von unseren geschulten und erfahrenen Schulungsteamern durchgeführt.

Außerdem finden jedes Jahr auch diverse Gruppenleiterschulungen in den einzelnen Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden statt, da das Schulungsteam auch für individuelle Kurse angefragt werden kann.

Weitere Infos dazu gibt's hier.

2018 - Gruppenleiterkurs B

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Vom 26. bis 28. Oktober fand auch dieses Jahr wieder unser Gruppenleiterkurs B statt und stand unter der Leitung von Nicola Chudziak, Korbinian Kroiss und Matthias Raab. In der Jugendbildungsstätte Waldmünchen wurden den insgesamt 21 Teilnehmern im Alter von 14 bis 28 Jahren die Grundlagen für die Jugendarbeit vor Ort näher gebracht.

Neben der Vorstellung des Kursablaufs und der gemeinsamen Erarbeitung der Kursregeln stand am Freitagabend natürlich auch ein kurzes Kennenlernen auf dem Programm. Beim Quiz „Eins, zwei oder Drei“ wurden den neuen und angehenden Gruppenleiter/innen das Leben und Werk Adolph Kolpings sowie der Verbandsaufbau und die Strukturen kirchlicher Jugendarbeit im Allgemeinen spielerisch vermittelt. Außerdem wurden mit den Teilnehmer/innen die zugrundeliegenden Werte erarbeitet. Außerdem standen Themen wie Prävention von (sexualisierter) Gewalt, Jugendschutz, Aufsichtspflicht oder auch Tipps zur Planung einer Gruppenstunde auf der Tagesordnung. Die Inhalte wurden oft spielerisch vermittelt und selbstständig erarbeitet.

Das Chaosspiel am Abend sowie viele weitere abwechslungsreiche Gruppenspiele zwischen den Themenblöcken lockerten den Kurs auf und sorgten dafür, dass die Teilnehmer/innen Anregungen und Ideen für die Arbeit und Gruppenstunden vor Ort erhielten. Die beiden Abende klangen im Stüberl bei altbekannten und neuen Brettspielen, Gitarre und Gesang oder einfach nur bei guten Unterhaltungen aus. Am Sonntagvormittag wurde der Aufbau eines Gottesdienstes besprochen. Dabei wurde besonders auf die Möglichkeiten der freien Gestaltung eingegangen und direkt an dem Beispiel „Adventsgottesdienst“ kreativ umgesetzt.

Es folgte die Reflexion des Kurses mit der Möglichkeit, dem Leitungsteam Feedback mit auf den Weg zu geben. Dieses zeigte sich außerdem erfreut über die fleißige und kreative Mitarbeit der Teilnehmer/innen über das komplette Wochenende, auch bei teils schwierigen Themen. Es kann auf ein durch und durch erfolgreiches, abwechslungsreiches, informatives und lustiges Wochenende zurückgeblickt werden, bei dem den neuen Gruppenleiter/innen sowohl viel theoretisches Wissen, aber auch zahlreiche praktische Tipps für die Jugendarbeit vor Ort mit auf den Weg gegeben wurden.

 

Für den Bericht: Korbinian Kroiss

2018 - Gruppenleiterkurs A

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Der erste Gruppenleiterkurs im Jahr 2018 fand vom 23.03. – 25.03.2018 in Windberg statt. Der Gruppenleiterkurs A umfasste 14 Mädels und 5 Jungs im Alter von 14 bis 28 Jahren unter der Leitung von Martin Hahn, Lukas Baur und Michaela Baur. Nach der Ankunft aller Teilnehmer begann der Freitag neben Kennenlernspielen und organisatorischen Inputs mit ersten inhaltlichen Basics. Hier wurden den Teilnehmer/innen unter anderem der Aufbau einer Gruppenstunde und die verschiedenen Führungsstile näher gebracht. Der sonnige Samstag begann mit einer Bewegungseinheit. Bei einem weiteren Namensspiel konnten die Namen aller Teilnehmer vertieft und der Gruppenzusammenhalt gestärkt werden. Die praxiserfahrene Gruppe setzte sich im Laufe des Vormittags mit Gruppenstundenideen und Rollen in Gruppen spielerisch mit abwechslungsreichen Methoden auseinander. Der Nachmittag war geprägt von der „Fotorallye“ über das gesamte Gelände der schönen Jugendbildungsstätte Windberg und zahlreichen erlebnispädagogischen Spielen im Freien. Dabei lag der Fokus besonders darauf, mit wenig Materialaufwand spontane Spiele mit Gruppen umsetzen zu lernen. Zudem bekam die Gruppe eine Vielzahl an Aufteilungsspiel-Variationen an die Hand. Die durchgeführten Spiele und Übungen wurden im Nachhinein stets in der Gruppe „kritisch“ hinterfragt und Rahmenbedingungen wie Zielgruppe, Einsatzbereich, sowie mögliche Gefahrenpotentiale und Variationsmöglichkeiten der Spielideen durchgesprochen. Auch die verschiedenen Gruppenphasen, die Themen Entwicklungspsychologie, Lebenswelten und andere thematische Inputs kamen nicht zu kurz. Nachdem geklärt wurde, welche Eigenschaften der „ideale Gruppenleiter“ mitbringen sollte, ging es zum Abschluss des Tages um „Improvisationstheater“. Es wurde viel gelacht und verschiedene Teilnehmer wagten sich aus ihrer Komfortzone heraus und probierten Neues aus. Der Sonntag begann mit einem religionspädagogischen Impuls, zum Thema Überraschungen in unserem Leben – symbolisiert mit Überraschungseiern. Anschließend noch ein letzter theoretischer Input und abschließend die Fotopräsentationen mit den Ergebnissen der „Fotorallye“ musikalisch untermalt. Die abschließende Reflexion bot die Möglichkeit, Positives und Negatives zurückzugeben. Während des gesamten Wochenendes nahmen einzelne Teilnehmer das Angebot in Anspruch, schwierige Einzelfälle in der Praxis mit den Betreuern zu besprechen. Ebenfalls gingen drei der jungen Leute das Experiment ein, ein Wochenende „offline“ ohne Handy auszukommen. In der Schlussrunde schilderten sie ihre Erfahrungen. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es noch ausreichend Zeit, das Wochenende Revue passieren zu lassen, bevor sich alle wieder auf dem Weg nach Hause aufmachten.

 

Für den Bericht: Michaela Baur

 

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