Gruppenleiterkurse

Für ehrenamtliche Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit bieten wir jedes Jahr Gruppenleiterschulungen an.

Es gibt auf Diözesanebene zwei Gruppenleiterkurse, deren Inhalte alle Informationen beinhalten, die zum Leiten einer Gruppe nützlich, hilfreich und unablässig sind. Unsere Kurse werden von unseren geschulten und erfahrenen Schulungsteamern durchgeführt.

Außerdem finden jedes Jahr auch diverse Gruppenleiterschulungen in den einzelnen Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden statt, da das Schulungsteam auch für individuelle Kurse angefragt werden kann.

Weitere Infos dazu gibt's hier.

2017 - Gruppenleiterkurs B

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Vom 27. bis 29. Oktober fand auch dieses Jahr wieder unser Gruppenleiterkurs B statt. Im Bildungshaus Ensdorf wurden insgesamt 18 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren die Grundlagen für die Jugendarbeit vor Ort näher gebracht. Neben der Vorstellung des Kursablaufs und der gemeinsamen Erarbeitung der Kursregeln stand am Freitagabend natürlich auch ein kurzes Kennenlernen auf dem Programm. Außerdem lernten die Teilnehmer/innen anhand des „Gruppenstundenhauses“, wie bei der Planung und Durchführung von Gruppenstunden am besten vorgegangen wird. Am Samstag standen Themen wie Rollen in der Gruppe, Prävention von (sexualisierter) Gewalt, Entwicklungspsychologie oder auch das Ausarbeiten einer möglichen Jahresplanung auf der Tagesordnung. Die Inhalte wurden oft spielerisch vermittelt und selbstständig erarbeitet. Beim Quiz „Eins, zwei oder Drei“ wurden den neuen und angehenden Gruppenleiter/innen das Leben und Werk Adolph Kolpings sowie der Verbandsaufbau und die Strukturen kirchlicher Jugendarbeit allgemein vermittelt. Eine Brettspielrallye und das Chaosspiel sowie weitere abwechslungsreiche Gruppenspiele lockerten den Kurs auf und sorgten dafür, dass die Teilnehmer/innen Anregungen und Tipps für die Arbeit und Gruppenstunden vor Ort erhielten. Die beiden Abende klangen im Stüberl bei altbekannten und neuen Brettspielen, Gitarre und Gesang oder einfach nur bei guten Unterhaltungen aus. Am Sonntagvormittag wurde der Auftrag, in Gruppen eine Bibelstelle nachzuspielen, von den jungen Gruppenleiter/innen kreativ umgesetzt. Es folgte die Reflexion des Kurses, wobei die Teilnehmenden neue Methoden hierfür kennenlernten. Außerdem konnten alle am Ende des Kurses zahlreiche Komplimente mit nach Hause nehmen, die sie voneinander erhalten hatten. Es kann auf ein durch und durch erfolgreiches, abwechslungsreiches, informatives und lustiges Wochenende zurückgeblickt werden, bei dem den neuen Gruppenleiter/innen sowohl viel theoretisches Wissen, aber auch zahlreiche praktische Tipps für die Jugendarbeit vor Ort mit auf den Weg gegeben wurden.

 

Für den Bericht: Marcus Kraus

 

2017 - Gruppenleiterkurs C für Fortgeschrittene

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Vom 19.-21. Mai 2017 hat zum ersten Mal der neu ins Programm aufgenommene Gruppenleiterkurs C in Lambach stattgefunden. Hierzu trafen sich 21 Teilnehmer im Alter von 16 bis 23 Jahren unter der Leitung von Alex Hofmann und Kerstin Esterbauer im schönen Bayerischen Wald.

Nach dem ersten Kennenlernen der schon erfahrenen Teamer und Gruppenleiter stand am ersten Abend das Thema „Rhetorik“ groß auf dem Plan und die Teilnehmer versuchten sich in Selbst- und Fremdwahrnehmung, Ausdrucks- und Vorstellungsmöglichkeiten. Das Abendprogramm wurde dann im Anschluss mit einem Cocktailkurs fortgeführt. Die gehörten Tricks, Handlings und Kniffe in Bezug auf leckere Drinks machten den Teilnehmern viel Spaß und können nun bei eigenen Veranstaltungen in der Jugendarbeit angewandt werden.

Am Samstagvormittag stellten die Teamer die Themen Zuschüsse und Medienpädagogik vor. An Beispielen und mit Hilfe verschiedener Richtlinien wurde erklärt, worauf bei Zuschussanträgen zu achten ist, und wie diese fehlerfrei gestellt werden können, um geplante Maßnahmen der Jugendarbeit ausführen zu können. Anschließend wurde beim Thema Medienpädagogik, das Für und Wider von verschiedenen Medien beleuchtet und welche (Aus-)Wirkungen diese auf die Jugendlichen heute haben. Am Nachmittag ging es an die frische Luft, um dort den Teilnehmern die Wald- und Erlebnispädagogik näher zu bringen. Bei verschiedenen Aufträgen und Spielen konnten die Teilnehmer verstehen und lernen, wie einfach es ist, aus einfachen Materialien, Spiele zu entwerfen, aber trotzdem die Natur und ihre Wertigkeit nicht zu vergessen. Hoch her ging es hierbei vor allem bei den „Matches“, „Vorratsdiebe“ und „Tannenzapfenkegeln“, als sich Jungen gegen Mädchen duellierten. Ebenso durften sich die Teilnehmer im Anschluss noch bei „Capture the Flag“ verausgaben, um auf diese Weise auch „Taktik- und Teamfähigkeit“ zu erfahren.

Am Abend ging es dann wieder zu einer etwas anspruchsvolleren Thematik über. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit dem Thema „Tabuthemen“: Was sind Tabus für uns? Was tun bei solchen Fällen? In Kleingruppen setzten sich die Jungen und Mädchen damit auseinander, suchten nach Lösungen und konnten am Ende als kleinen positiven Aspekt eine Karte mit einem schönen Spruch an sich nehmen. In den späten Abendstunden wurde noch fleißig und mit viel Motivation Impro-Theater gespielt. Hier konnte man  feststellen, dass einige heimliche Talente in den Teilnehmern stecken. Am Sonntagvormittag wurde sich noch kurz  mit dem Thema „Elternarbeit“ auseinandergesetzt, um auch ein besseres Betreuer-Eltern-Kind-Verhältnis zu haben bzw. dieses herstellen zu können. Abschließend konnten die Teilnehmer bei der Reflexion Positives und Negatives zurückgeben und hatten beim gemeinsamen Mittagessen noch ausreichend Zeit, das Wochenende nochmal Revue passieren zu lassen und die absolut gelungene Premiere des Gruppenleiterkurs C zu bereden.

 

Bericht: Kerstin Esterbauer, Alex Hofmann

2017 - Gruppenleiterkurs A

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Vom 31.03. bis 02.04.2017 trafen sich heuer wieder zahlreiche junge Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen aus der ganzen Diözese zum Gruppenleiterkurs A in Waldmünchen. Die drei Schulungsteamer und 21 Teilnehmer zwischen 14 und 26 Jahren begannen den Freitag mit dem Aufzeigen des Ablaufplans, den Kursregeln und Kennenlernspielen aller Art. Außerdem wurden den Teilnehmern der perfekte Gruppenleiter und verschiedene Führungsstile nähergebracht. Ausklingen konnte der Tag im Stüberl in gemütlicher Runde bei Gitarrenspiel und Gesang.

Am Samstag konnten die (werdenden) Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, teils durch eigenständiges Erarbeiten der Inhalte, verschiedene Rollen in der Gruppe, Aufsichtspflicht und Jugendschutz, sowie Gruppenphasen kennenlernen. Aufgelockert wurde der theoretische Teil dabei dank des wunderbaren Wetters durch diverse Gruppenspiele und Aktivitäten im Freien.

Der Aufbau und Ablauf eines Gottesdienstes wurde den Teilnehmer/innen am Sonntagvormittag nähergebracht. Nach einer abschließenden Feedbackrunde und dem gemeinsamen Mittagessen hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Mit viel Elan und neuen Ideen können die Gruppenleiter jetzt ihr Wissen in den verschiedenen Kolpingsfamilien vor Ort in die Praxis umsetzen.

 

Für den Bericht: Matthias Raab

 

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