Gruppenleiterkurse

Für ehrenamtliche Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit bieten wir jedes Jahr Gruppenleiterschulungen an.

Es gibt auf Diözesanebene zwei Gruppenleiterkurse, deren Inhalte alle Informationen beinhalten, die zum Leiten einer Gruppe nützlich, hilfreich und unablässig sind. Unsere Kurse werden von unseren geschulten und erfahrenen Schulungsteamern durchgeführt.

Außerdem finden jedes Jahr auch diverse Gruppenleiterschulungen in den einzelnen Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden statt, da das Schulungsteam auch für individuelle Kurse angefragt werden kann.

Weitere Infos dazu gibt's hier.

2018 - Gruppenleiterkurs A

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Der erste Gruppenleiterkurs im Jahr 2018 fand vom 23.03. – 25.03.2018 in Windberg statt. Der Gruppenleiterkurs A umfasste 14 Mädels und 5 Jungs im Alter von 14 bis 28 Jahren unter der Leitung von Martin Hahn, Lukas Baur und Michaela Baur. Nach der Ankunft aller Teilnehmer begann der Freitag neben Kennenlernspielen und organisatorischen Inputs mit ersten inhaltlichen Basics. Hier wurden den Teilnehmer/innen unter anderem der Aufbau einer Gruppenstunde und die verschiedenen Führungsstile näher gebracht. Der sonnige Samstag begann mit einer Bewegungseinheit. Bei einem weiteren Namensspiel konnten die Namen aller Teilnehmer vertieft und der Gruppenzusammenhalt gestärkt werden. Die praxiserfahrene Gruppe setzte sich im Laufe des Vormittags mit Gruppenstundenideen und Rollen in Gruppen spielerisch mit abwechslungsreichen Methoden auseinander. Der Nachmittag war geprägt von der „Fotorallye“ über das gesamte Gelände der schönen Jugendbildungsstätte Windberg und zahlreichen erlebnispädagogischen Spielen im Freien. Dabei lag der Fokus besonders darauf, mit wenig Materialaufwand spontane Spiele mit Gruppen umsetzen zu lernen. Zudem bekam die Gruppe eine Vielzahl an Aufteilungsspiel-Variationen an die Hand. Die durchgeführten Spiele und Übungen wurden im Nachhinein stets in der Gruppe „kritisch“ hinterfragt und Rahmenbedingungen wie Zielgruppe, Einsatzbereich, sowie mögliche Gefahrenpotentiale und Variationsmöglichkeiten der Spielideen durchgesprochen. Auch die verschiedenen Gruppenphasen, die Themen Entwicklungspsychologie, Lebenswelten und andere thematische Inputs kamen nicht zu kurz. Nachdem geklärt wurde, welche Eigenschaften der „ideale Gruppenleiter“ mitbringen sollte, ging es zum Abschluss des Tages um „Improvisationstheater“. Es wurde viel gelacht und verschiedene Teilnehmer wagten sich aus ihrer Komfortzone heraus und probierten Neues aus. Der Sonntag begann mit einem religionspädagogischen Impuls, zum Thema Überraschungen in unserem Leben – symbolisiert mit Überraschungseiern. Anschließend noch ein letzter theoretischer Input und abschließend die Fotopräsentationen mit den Ergebnissen der „Fotorallye“ musikalisch untermalt. Die abschließende Reflexion bot die Möglichkeit, Positives und Negatives zurückzugeben. Während des gesamten Wochenendes nahmen einzelne Teilnehmer das Angebot in Anspruch, schwierige Einzelfälle in der Praxis mit den Betreuern zu besprechen. Ebenfalls gingen drei der jungen Leute das Experiment ein, ein Wochenende „offline“ ohne Handy auszukommen. In der Schlussrunde schilderten sie ihre Erfahrungen. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es noch ausreichend Zeit, das Wochenende Revue passieren zu lassen, bevor sich alle wieder auf dem Weg nach Hause aufmachten.

 

Für den Bericht: Michaela Baur

 

2017 - Gruppenleiterkurs B

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Vom 27. bis 29. Oktober fand auch dieses Jahr wieder unser Gruppenleiterkurs B statt. Im Bildungshaus Ensdorf wurden insgesamt 18 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren die Grundlagen für die Jugendarbeit vor Ort näher gebracht. Neben der Vorstellung des Kursablaufs und der gemeinsamen Erarbeitung der Kursregeln stand am Freitagabend natürlich auch ein kurzes Kennenlernen auf dem Programm. Außerdem lernten die Teilnehmer/innen anhand des „Gruppenstundenhauses“, wie bei der Planung und Durchführung von Gruppenstunden am besten vorgegangen wird. Am Samstag standen Themen wie Rollen in der Gruppe, Prävention von (sexualisierter) Gewalt, Entwicklungspsychologie oder auch das Ausarbeiten einer möglichen Jahresplanung auf der Tagesordnung. Die Inhalte wurden oft spielerisch vermittelt und selbstständig erarbeitet. Beim Quiz „Eins, zwei oder Drei“ wurden den neuen und angehenden Gruppenleiter/innen das Leben und Werk Adolph Kolpings sowie der Verbandsaufbau und die Strukturen kirchlicher Jugendarbeit allgemein vermittelt. Eine Brettspielrallye und das Chaosspiel sowie weitere abwechslungsreiche Gruppenspiele lockerten den Kurs auf und sorgten dafür, dass die Teilnehmer/innen Anregungen und Tipps für die Arbeit und Gruppenstunden vor Ort erhielten. Die beiden Abende klangen im Stüberl bei altbekannten und neuen Brettspielen, Gitarre und Gesang oder einfach nur bei guten Unterhaltungen aus. Am Sonntagvormittag wurde der Auftrag, in Gruppen eine Bibelstelle nachzuspielen, von den jungen Gruppenleiter/innen kreativ umgesetzt. Es folgte die Reflexion des Kurses, wobei die Teilnehmenden neue Methoden hierfür kennenlernten. Außerdem konnten alle am Ende des Kurses zahlreiche Komplimente mit nach Hause nehmen, die sie voneinander erhalten hatten. Es kann auf ein durch und durch erfolgreiches, abwechslungsreiches, informatives und lustiges Wochenende zurückgeblickt werden, bei dem den neuen Gruppenleiter/innen sowohl viel theoretisches Wissen, aber auch zahlreiche praktische Tipps für die Jugendarbeit vor Ort mit auf den Weg gegeben wurden.

 

Für den Bericht: Marcus Kraus

 

2017 - Gruppenleiterkurs C für Fortgeschrittene

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Vom 19.-21. Mai 2017 hat zum ersten Mal der neu ins Programm aufgenommene Gruppenleiterkurs C in Lambach stattgefunden. Hierzu trafen sich 21 Teilnehmer im Alter von 16 bis 23 Jahren unter der Leitung von Alex Hofmann und Kerstin Esterbauer im schönen Bayerischen Wald.

Nach dem ersten Kennenlernen der schon erfahrenen Teamer und Gruppenleiter stand am ersten Abend das Thema „Rhetorik“ groß auf dem Plan und die Teilnehmer versuchten sich in Selbst- und Fremdwahrnehmung, Ausdrucks- und Vorstellungsmöglichkeiten. Das Abendprogramm wurde dann im Anschluss mit einem Cocktailkurs fortgeführt. Die gehörten Tricks, Handlings und Kniffe in Bezug auf leckere Drinks machten den Teilnehmern viel Spaß und können nun bei eigenen Veranstaltungen in der Jugendarbeit angewandt werden.

Am Samstagvormittag stellten die Teamer die Themen Zuschüsse und Medienpädagogik vor. An Beispielen und mit Hilfe verschiedener Richtlinien wurde erklärt, worauf bei Zuschussanträgen zu achten ist, und wie diese fehlerfrei gestellt werden können, um geplante Maßnahmen der Jugendarbeit ausführen zu können. Anschließend wurde beim Thema Medienpädagogik, das Für und Wider von verschiedenen Medien beleuchtet und welche (Aus-)Wirkungen diese auf die Jugendlichen heute haben. Am Nachmittag ging es an die frische Luft, um dort den Teilnehmern die Wald- und Erlebnispädagogik näher zu bringen. Bei verschiedenen Aufträgen und Spielen konnten die Teilnehmer verstehen und lernen, wie einfach es ist, aus einfachen Materialien, Spiele zu entwerfen, aber trotzdem die Natur und ihre Wertigkeit nicht zu vergessen. Hoch her ging es hierbei vor allem bei den „Matches“, „Vorratsdiebe“ und „Tannenzapfenkegeln“, als sich Jungen gegen Mädchen duellierten. Ebenso durften sich die Teilnehmer im Anschluss noch bei „Capture the Flag“ verausgaben, um auf diese Weise auch „Taktik- und Teamfähigkeit“ zu erfahren.

Am Abend ging es dann wieder zu einer etwas anspruchsvolleren Thematik über. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit dem Thema „Tabuthemen“: Was sind Tabus für uns? Was tun bei solchen Fällen? In Kleingruppen setzten sich die Jungen und Mädchen damit auseinander, suchten nach Lösungen und konnten am Ende als kleinen positiven Aspekt eine Karte mit einem schönen Spruch an sich nehmen. In den späten Abendstunden wurde noch fleißig und mit viel Motivation Impro-Theater gespielt. Hier konnte man  feststellen, dass einige heimliche Talente in den Teilnehmern stecken. Am Sonntagvormittag wurde sich noch kurz  mit dem Thema „Elternarbeit“ auseinandergesetzt, um auch ein besseres Betreuer-Eltern-Kind-Verhältnis zu haben bzw. dieses herstellen zu können. Abschließend konnten die Teilnehmer bei der Reflexion Positives und Negatives zurückgeben und hatten beim gemeinsamen Mittagessen noch ausreichend Zeit, das Wochenende nochmal Revue passieren zu lassen und die absolut gelungene Premiere des Gruppenleiterkurs C zu bereden.

 

Bericht: Kerstin Esterbauer, Alex Hofmann

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