Kinderwerkwochen

Die Kinderwerkwochen sind ein Angebot an die 8 - 12 jährigen „Kolperdinger". Bis zu 30 Kinder und zehn Betreuer treffen sich zweimal jährlich, im Sommer und im Winter, um sich eine Woche lang mit einem interessanten Thema zu beschäftigen. „Zeitreise", „Unendliche Geschichte", „Raumschiff Enterprise", "Zirkus", "Kobolde, Feen und Drachen" waren nur einige Themen der letzten Jahre. In diesen Ferienwochen können die Kinder bei uns verschiedenste kreative, spielerische, thematische und spirituelle Angebote mitmachen. Anmeldeschluss ist immer fünf Wochen vor den Maßnahmen, allerdings sind die Plätze sehr gefragt, eine frühe Anmeldung ist empfehlenswert. Wann die nächste Kinderwerkwochen stattfinden könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

Winter 2018 - Manege frei!

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Manege frei! Der Zirkus wartet

Natürlich war es auch dieses Jahr im Winter wieder Zeit für die Kinderwerkwoche. Vom 02.bis 06.01.2018 verbrachten 25 Kinder mit den Betreuern diese in Karlstein.
Passend zum Thema „Zirkus“ war der Gruppenraum als Zirkuszelt dekoriert. Die gesamte Zeit war geprägt durch viele Gemeinschaftsspiele, in Form einer Olympiade, eines Planspieles oder der Hausrallye. Die Highlights der Woche waren zum einen die Aufführung der „Omschberger Feierdeifen“ und zum anderen der Auftritt des Zauberers (Alfred Baur, KF Au i. d. Hallertau). Die Feuerspucker und die Zaubershow begeisterten und faszinierten das junge Publikum sehr.
Bevor am Donnerstagabend das Ende nahte, wurde noch gemeinsam ein Gottesdienst mit Präses Karl-Dieter Schmidt gefeiert. Zum Abschluss der Woche gab es wie immer den Bunten Abend. Dort konnten die jungen Artisten und Artistinnen zeigen, was in ihnen steckt und erhielten dafür tosenden Applaus.
Leider ist aber auch die schönste Vorstellung einmal zu Ende, und so musste Abschied genommen werden. Wir freuen uns schon auf den Sommer, wenn wir spannende Abenteuer im Wilden Westen erleben werden.

 

Für den Bericht: Max Körner

Sommer 2017 - Auf zur Schatzinsel!

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Ahoi, ihr Landratten!

So schallte es am Montag den 4. September durch Veitsbuch, als die 26 Kinder gemeinsam mit den Betreuern in die Kinderwerkwochensee stachen. Zunächst musste sich die Crew untereinander kennenlernen und die Regeln für das Abenteuer ausmachen. Nach dem Abendessen stand das Kennenlernen der neuen Heimat an. Die Freibeuter erkundeten dabei in kleinen Gruppen die Örtlichkeiten und hatten allerhand Aufgaben zu erledigen. Danach war Bettruhe angesagt, und die Seeräuber bezogen ihre Kajüten.

Nach dem Schlaf und dem gemeinsamen Frühstück war es an der Zeit für eine Brettspielrally, um die Stimmung in der Crew auf gutem Niveau zu halten. Dabei spielten die kleinen Piraten in Teams gegeneinander und versuchten möglichst viele Punkte einzuheimsen. Nach dem Mittagessen waren die Wasserratten in ihrem Element. Begünstigt durch das schöne Wetter wurde gemeinsam im Freien gespielt. Das Highlight für viele war die Wasserschlacht der Betreuer gegen die Kinder. Dabei behielten die Betreuer natürlich die Oberhand. Nachdem man das Schiff zum Landgang verlassen hatte, nutze man die Gelegenheit, um in der anbrechenden Dunkelheit ein Lagerfeuer anzuzünden und gemeinsam zu singen und sich über die erlebten Abenteuer auszutauschen.

Am nächsten Tag sollte der Landgang fortgesetzt werden und im Rahmen des Abenteuertages die Umgebung erkundet werden. Allerdings machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung, und der starke Regen nötigte die Freibeuter umzudrehen und nach Hause zurückzukehren. Um die Zeit des schlechten Wetters sinnvoll nutzen zu können wurde gebastelt. Neben Schatztruhen und Lederbeuteln wurden auch Kerzen und Tonschmuck hergestellt. Bis zum Abend beruhigte sich das Wetter und die Crew machte sich auf den Weg zu einer Nachtwanderung.

Am Vormittag des vierten Tages fand der besinnliche Teil der Woche seinen Platz. Die Kinder bereiteten in kleinen Gruppen einen Wortgottesdienst vor. So waren der Aufenthaltsraum zu schmücken, Bibelstellen sowie Lieder auszusuchen und Fürbitten zu formulieren. Alle zusammen feierten nach der erfolgreichen Organisation diesen Wortgottesdienst. Nach der Mittagsruhe machten sich die Seeräuber auf den Weg und erkundeten auf eigene Faust die Umgebung. Auch dabei waren einige Herausforderungen zu bestehen und es war Zeit für Spiele und Geschichten. Nachdem alle Piraten wieder zurückgefunden hatten, konnte man sich beim Filmeabend erholen und über die Erlebnisse, die Pippi im Taka Tuka Land hatte, staunen.

Langsam aber sicher brach etwas Wehmut auf dem Schiff aus, da die mutigen Piraten merkten, dass das Abenteuer langsam auf sein Ende zuläuft. Die Zeit nach dem Frühstück wurde genutzt um beim Planspiel den Kapitän zu befreien. Am Abend stand der Höhepunkt der Kinderwerkwoche an: Der bunte Abend. Am Nachmittag hatten die Kinder Zeit, sich Aufführungen dafür zu überlegen. Die Betreuer nutzten die Zeit um das Piratenschiff festlich zu dekorieren. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht und es war eine wunderschöne Feier. Aus der Kombüse wurden Burger gereicht und die Piraten sorgten mit ihren Aufführungen für Erheiterung. Aber wie das nun einmal so ist, auch das schönste Fest und das spannendste Abendteuer geht irgendwann zu Ende.

Am letzten Tag musste das Schiff wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht werden. Dabei half die ganze Crew, sodass die Aufgaben bald erfüllt waren. Nach einer letzten gemeinsamen Stärkung brachen die vielen kleinen Seeräuber wieder auf, zurück in ihre alte Heimat.

 

Für den Bericht: Max Körner

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