Kinderwerkwochen

Die Kinderwerkwochen sind ein Angebot an die 8 - 12 jährigen „Kolperdinger". Bis zu 30 Kinder und zehn Betreuer treffen sich zweimal jährlich, im Sommer und im Winter, um sich eine Woche lang mit einem interessanten Thema zu beschäftigen. „Zeitreise", „Unendliche Geschichte", „Raumschiff Enterprise", "Zirkus", "Kobolde, Feen und Drachen" waren nur einige Themen der letzten Jahre. In diesen Ferienwochen können die Kinder bei uns verschiedenste kreative, spielerische, thematische und spirituelle Angebote mitmachen. Anmeldeschluss ist immer fünf Wochen vor den Maßnahmen, allerdings sind die Plätze sehr gefragt, eine frühe Anmeldung ist empfehlenswert. Wann die nächste Kinderwerkwochen stattfinden könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

Sommer 2018 - Cowboys und Indianer

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Der Geist des Manitu wache über euch!

Vom 03. bis 08. September 2018 machten sich 22 tapfere Indianer und Cowboys mit ihren Betreuern auf, um den Wilden Westen in der Jugendbildungsstätte Geiselhöring wiederaufleben zu lassen. Schon am ersten gemeinsamen Abend, im Rauch der Friedenspfeife, erfuhren die jungen Abenteurer, dass ihr Häuptling hinterlistig entführt wurde. Der gemeine Bösewicht stellte den Kriegern einige Aufgaben für die kommenden Tage und forderte wertvolle Geschenke als Auslöse für den Häuptling. Um ihren Anführer zurückzuholen, wetteiferten die Kinder schon am nächsten Tag in der Olympiade und erkämpften sich wertvolle Schätze für die Verhandlung mit dem Schurken. Auch am Abend hieß es Mut beweisen, als es zur Nachtwanderung mit schaurigen Geschichten und waghalsigen Spielen in den Wald ging. Mit der gemeinschaftlichen Gestaltung einer kleinen Andacht mit Fürbitten und Musik wurde am Vormittag des dritten Tages Platz für Besinnlichkeit und Ruhe geschaffen. Das Planspiel am Nachmittag brachte die Kinder dann endgültig in die staubigen Straßen des Wilden Westens und sie spielten sich mit Goldstücken als Bestechung für die rauen Saloonbesitzer geschickt durch die verschiedenen Stationen, wobei sie nicht nur zu echten Goldwäschern wurden, sondern auch im Lassoschwingen und Rodeoreiten Erfahrungen sammelten. Das Highlight des Tages war wie immer das gemütliche Lagerfeuer, das mit Stockbrot und lustigen Spielen den gelungenen Abschluss eines langen Tages bildete. Mit Lunchpaketen und Abenteuerlust bewaffnet ging es am nächsten Morgen quer durch die Prärie, als die beiden Indianerstämme am Abenteuertag die Verfolgung aufnahmen und den voraneilenden Cowboys gehörig einheizten. Während unterwegs fleißig Spuren gesucht, Wälder durchforstet, Vorräte gesammelt und den ausgelegten Fährten nachgejagt wurde, wartete am Ende der Schnitzeljagd ein richtiger Schatz auf die jungen Krieger. Nach der Rückkehr ins heimatliche Lager wurden die erhitzten Gemüter mit einer wilden Wasserschlacht abgekühlt, bevor am Abend mit dem Film „Schuh des Manitu“, bei Pyjama und Popcorn, der Tag gemütlich beendet wurde. Der vorletzte gemeinsame Tag verging mit einer rasanten Brettspielralley am Vormittag, eifrigen Vorbereitungen und letzten Proben für den bevorstehenden Abend wie im Flug. So trafen sich am Bunten Abend die aufgeregten Cowboys und Indianer im Gemeinschaftsraum, der durch einen prächtigen Marterpfahl, das im Laufe der Woche gebaute und bunt verzierte Tipi, sowie riesige Traumfänger, kaum wiederzuerkennen war. Mit viel Fantasie und Fleiß hatten sich die Kinder während der Woche alleine oder in kleinen Gruppen schöne Gedichte, lustige Sketche oder schwungvolle Choreografien überlegt, die sie nun vor dem ganzen Indianervolk zum Besten gaben, um den Bösewicht zu beeindrucken. Nachdem auch noch sämtliche Geschenke, die von den jungen Kriegern gebastelt oder erbeutet wurden an den Schurken ausgehändigt wurden, konnte unter viel Gejubel schließlich der ehrwürdige Häuptling der Schoschonen befreit werden. Auch dem Hausgeist Manitu wurde anschließend Ehre erwiesen und sämtliche verlorengeglaubte Hausschuhe oder Namensschilder mussten mit einem lustigen Spiel ausgelöst werden. Mit furchteinflößender Kriegsbemalung und feurigen Tänzen um den Marterpfahl wurde eine schöne und abenteuerliche Kinderwerkwoche beendet. Weil auch das spannendste Abenteuer einmal ein Ende hat, wurde am letzten Tag mit vereinten Kräften das Lager geräumt, alle selbstgebastelten Pfeile, Rasseln, Armbänder und Traumfänger eingesammelt und wehmütig die Pferde gesattelt. Doch mit Sicherheit gibt es für viele Kinder bald ein Wiedersehen, wenn wir im Winter mit Jim Knopf und Emma zu einer sagenhafte Reise auf einer Insel mit zwei Bergen aufbrechen.

 

Für den Bericht: Franziska Wagensonner

Winter 2018 - Manege frei!

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Manege frei! Der Zirkus wartet

Natürlich war es auch dieses Jahr im Winter wieder Zeit für die Kinderwerkwoche. Vom 02. bis 06.01.2018 verbrachten 25 Kinder mit den Betreuern diese in Karlstein.
Passend zum Thema „Zirkus“ war der Gruppenraum als Zirkuszelt dekoriert. Die gesamte Zeit war geprägt durch viele Gemeinschaftsspiele, in Form einer Olympiade, eines Planspieles oder der Hausrallye. Die Highlights der Woche waren zum einen die Aufführung der „Omschberger Feierdeifen“ und zum anderen der Auftritt des Zauberers (Alfred Baur, KF Au i. d. Hallertau). Die Feuerspucker und die Zaubershow begeisterten und faszinierten das junge Publikum sehr.
Bevor am Donnerstagabend das Ende nahte, wurde noch gemeinsam ein Gottesdienst mit Präses Karl-Dieter Schmidt gefeiert. Zum Abschluss der Woche gab es wie immer den Bunten Abend. Dort konnten die jungen Artisten und Artistinnen zeigen, was in ihnen steckt und erhielten dafür tosenden Applaus.
Leider ist aber auch die schönste Vorstellung einmal zu Ende, und so musste Abschied genommen werden. Wir freuen uns schon auf den Sommer, wenn wir spannende Abenteuer im Wilden Westen erleben werden.

 

Für den Bericht: Max Körner

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