Kinderwerkwochen

Die Kinderwerkwochen sind ein Angebot an die 8 - 12 jährigen „Kolperdinger". Bis zu 30 Kinder und zehn Betreuer treffen sich zweimal jährlich, im Sommer und im Winter, um sich eine Woche lang mit einem interessanten Thema zu beschäftigen. „Zeitreise", „Unendliche Geschichte", „Raumschiff Enterprise", "Zirkus", "Kobolde, Feen und Drachen" waren nur einige Themen der letzten Jahre. In diesen Ferienwochen können die Kinder bei uns verschiedenste kreative, spielerische, thematische und spirituelle Angebote mitmachen. Anmeldeschluss ist immer fünf Wochen vor den Maßnahmen, allerdings sind die Plätze sehr gefragt, eine frühe Anmeldung ist empfehlenswert. Wann die nächste Kinderwerkwochen stattfinden könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

Winter 2019 - Eine Insel mit zwei Bergen...

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Herzlich Willkommen auf Lummerland!

Auch dieses Jahr hieß es von 02. bis 05.01.2019 wieder „auf zur Kinderwerkwoche nach Karlstein“. 26 abenteuerlustige Kinder begannen am Mittwochabend mit einer Hausrallye ihre Mission: die Rettung der von Frau Mahlzahn entführten Prinzessin Li Si. Am folgenden Tag mussten die mutigen Helfer von Jim Knopf während eines Strategiespiels versuchen, so viele Diamanten wie möglich bei verschiedensten Spielen zu ergattern, um eine notwendige Auslöse für die Prinzessin bezahlen zu können. Auch bei der folgenden Nachtwanderung drehte sich alles nur um die Frage, wo der böse Drache wohl Li Si versteckt hält. Ein besonderes Highlight während der „Reise“ war, dank des üppigen Schneefalls, eine Schneeballschlacht, welche allen beteiligten Kindern und Betreuern sehr viel Spaß bereitete. Doch wie alle schönen Momente geht auch eine Kinderwerkwoche leider irgendwann zu Ende. Am letzten Tag wurde noch ein Gottesdienst mit Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt gefeiert, bevor die Betreuer den Gruppenraum in Lummerland verwandelt haben. Der bunte Abend begann dann mit beeindruckenden Aufführungen der Kinder, die sie sich an den Tagen zuvor ausgedacht hatten. Nachdem die Prinzessin endlich von der Gefangenschaft unter Frau Mahlzahn befreit werden konnte, wurden noch lustige Spiele gespielt, bevor in einer Kinderdisco noch ausgiebig gefeiert wurde.

Am kommenden Tag mussten sich dann die jungen Helfer von den Inselbewohnern auch schon wieder verabschieden. Doch der Abschied ist nicht für immer! Von 02. bis 07.09.2019 dürfen wir euch zu Nala, Simba und Mufasa nach Haunersdorf einladen, wenn es heißt „Hakuna matata“.

 

Für den Bericht: Markus Hölzl

Sommer 2018 - Cowboys und Indianer

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Der Geist des Manitu wache über euch!

Vom 03. bis 08. September 2018 machten sich 22 tapfere Indianer und Cowboys mit ihren Betreuern auf, um den Wilden Westen in der Jugendbildungsstätte Geiselhöring wiederaufleben zu lassen. Schon am ersten gemeinsamen Abend, im Rauch der Friedenspfeife, erfuhren die jungen Abenteurer, dass ihr Häuptling hinterlistig entführt wurde. Der gemeine Bösewicht stellte den Kriegern einige Aufgaben für die kommenden Tage und forderte wertvolle Geschenke als Auslöse für den Häuptling. Um ihren Anführer zurückzuholen, wetteiferten die Kinder schon am nächsten Tag in der Olympiade und erkämpften sich wertvolle Schätze für die Verhandlung mit dem Schurken. Auch am Abend hieß es Mut beweisen, als es zur Nachtwanderung mit schaurigen Geschichten und waghalsigen Spielen in den Wald ging. Mit der gemeinschaftlichen Gestaltung einer kleinen Andacht mit Fürbitten und Musik wurde am Vormittag des dritten Tages Platz für Besinnlichkeit und Ruhe geschaffen. Das Planspiel am Nachmittag brachte die Kinder dann endgültig in die staubigen Straßen des Wilden Westens und sie spielten sich mit Goldstücken als Bestechung für die rauen Saloonbesitzer geschickt durch die verschiedenen Stationen, wobei sie nicht nur zu echten Goldwäschern wurden, sondern auch im Lassoschwingen und Rodeoreiten Erfahrungen sammelten. Das Highlight des Tages war wie immer das gemütliche Lagerfeuer, das mit Stockbrot und lustigen Spielen den gelungenen Abschluss eines langen Tages bildete. Mit Lunchpaketen und Abenteuerlust bewaffnet ging es am nächsten Morgen quer durch die Prärie, als die beiden Indianerstämme am Abenteuertag die Verfolgung aufnahmen und den voraneilenden Cowboys gehörig einheizten. Während unterwegs fleißig Spuren gesucht, Wälder durchforstet, Vorräte gesammelt und den ausgelegten Fährten nachgejagt wurde, wartete am Ende der Schnitzeljagd ein richtiger Schatz auf die jungen Krieger. Nach der Rückkehr ins heimatliche Lager wurden die erhitzten Gemüter mit einer wilden Wasserschlacht abgekühlt, bevor am Abend mit dem Film „Schuh des Manitu“, bei Pyjama und Popcorn, der Tag gemütlich beendet wurde. Der vorletzte gemeinsame Tag verging mit einer rasanten Brettspielralley am Vormittag, eifrigen Vorbereitungen und letzten Proben für den bevorstehenden Abend wie im Flug. So trafen sich am Bunten Abend die aufgeregten Cowboys und Indianer im Gemeinschaftsraum, der durch einen prächtigen Marterpfahl, das im Laufe der Woche gebaute und bunt verzierte Tipi, sowie riesige Traumfänger, kaum wiederzuerkennen war. Mit viel Fantasie und Fleiß hatten sich die Kinder während der Woche alleine oder in kleinen Gruppen schöne Gedichte, lustige Sketche oder schwungvolle Choreografien überlegt, die sie nun vor dem ganzen Indianervolk zum Besten gaben, um den Bösewicht zu beeindrucken. Nachdem auch noch sämtliche Geschenke, die von den jungen Kriegern gebastelt oder erbeutet wurden an den Schurken ausgehändigt wurden, konnte unter viel Gejubel schließlich der ehrwürdige Häuptling der Schoschonen befreit werden. Auch dem Hausgeist Manitu wurde anschließend Ehre erwiesen und sämtliche verlorengeglaubte Hausschuhe oder Namensschilder mussten mit einem lustigen Spiel ausgelöst werden. Mit furchteinflößender Kriegsbemalung und feurigen Tänzen um den Marterpfahl wurde eine schöne und abenteuerliche Kinderwerkwoche beendet. Weil auch das spannendste Abenteuer einmal ein Ende hat, wurde am letzten Tag mit vereinten Kräften das Lager geräumt, alle selbstgebastelten Pfeile, Rasseln, Armbänder und Traumfänger eingesammelt und wehmütig die Pferde gesattelt. Doch mit Sicherheit gibt es für viele Kinder bald ein Wiedersehen, wenn wir im Winter mit Jim Knopf und Emma zu einer sagenhafte Reise auf einer Insel mit zwei Bergen aufbrechen.

 

Für den Bericht: Franziska Wagensonner

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