Kulturfahrt

Die Kulturfahrt führt uns jedes Jahr in eine „kulturträchtige" Stadt, die auch für Jugendliche interessant ist. Wir erleben Kultur mal anders, jugendgerecht, spannend, interessant. In Musicals, Erlebnisausstellungen, Stadtrundfahrten und vielen anderen Angeboten wird Jugendlichen Kultur pur vermittelt. Mit der Kulturfahrt wollen wir Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr ansprechen. Anmeldeschluss ist bis zu 6 Wochen vor der Maßnahme, soweit Plätze frei sind. Wann die nächste Kulturfahrt stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

2018 - Kulturfahrt nach Bratislava

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Unsere Reise führte uns in diesem Jahr an der schönen blauen Donau entlang nach Bratislava.

Bratislava (vormals Preßburg) ist seit 1993 die Hauptstadt der Slowakei, die vorher zusammen mit dem heutigen Tschechien zur Tschechoslowakei zusammengefasst waren. Die 450.000-Einwohnerstadt hat eine sehr wechselnde Geschichte hinter sich, die sich bis zu den Kelten und den Römern zurückverfolgen lässt. 90 Jahre lang gehörte Bratislava auch zu Bayern, bevor es Gisela von Bayern als Mitgift bei ihrer Heirat mit König Stefan zum Königreich Ungarn brachte, zu dem es dann über 900 Jahre gehörte.

Aber nun zu unserer Fahrt: wir starteten zu zwölft in Kleinbussen am Donnerstag, den 31. Mai. Zuerst besuchten wir das UNESCO-Weltkulturerbe Stift Melk, ein Benediktinerkloster aus dem 11. Jahrhundert, welches im Barockstil renoviert wurde und als Wahrzeichen der Wachau gilt. Danach fuhren wir weiter bis zu unserem eigentlich Ziel nach Bratislava. Dort ließen wir den Abend gemütlich bei einem gemeinsamen traditionell slowakischen Essen auf der Donau ausklingen

Der Freitag begann mit einem kleinen Wettbewerb, im interaktiven Stadtspiel „Brainteaselava“, war es unsere Aufgabe einen vermissten Studenten der Kerzendemonstration vom 25. März 1989 wieder zu finden. Er hatte nur seinen Rucksack hinterlassen. In drei Gruppen unterteilt, versuchten wir nun ihn zu befreien. Dies führte uns auf unterschiedlichen Routen durch die Straßen von Bratislava und an den Sehenswürdigkeiten vorbei. Dies ist als eines der Highlights der Fahrt zu sehen. Anschließend gab es Zeit zur freien Verfügung um die Stadt noch auf eigene Faust erkunden zu können. Nach einem gemeinsamen Abendessen fuhren wir noch die 95m hohe Aussichtsplattform UFO hinauf, um einen atemberaubenden nächtlichen Ausblick über Bratislava genießen zu können.

Am Samstag fuhren wir zu der 20 km entfernten Burgruine Devin (ehemals Theben), wo wir zuerst einer Führung lauschten und anschließend die Burg und das dort stattfindende Ritterfest erkunden konnten. Anschließend machten wir ein gemeinsames Picknick mit lokalen Spezialitäten an der March (einem Zufluss der Donau). Danach ging es über die Donau nach Österreich ins ehemalige Römerlager und heutige Weinregion Carnuntum in Niederösterreich zu einer spontanen Weinprobe. Den Abend ließen wir wieder in Bratislava bei einem gemeinsamen slowakischen Abendessen ausklingen.

Am Sonntag fuhren wir mit neuen Eindrücken und braun gebrannt von der Sonne wieder zurück. Wir machten noch eine Mittagspause mit gemeinsamen Picknick in Oberösterreich. Damit ging wieder eine sehr schöne Kulturfahrt zu ende und wir stellen uns die Frage: Wo sind wir nächstes Jahr auf cool-tour?

 

Für den Bericht: Christina Eder

2017 - Kulturfahrt nach Luxemburg

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Wir schreiben das Jahr 2017, den 15. des Monats Juni. Zur achten Stunde brechen 17 Jugendliche und junge Erwachsene zur Kulturfahrt auf. Ziel dieses Jahr ist das einzige Großherzogtum der Welt. Wie die Geographie Experten unter uns sicher schon bemerkt haben geht die Kulturfahrt dieses Jahr nach Luxemburg. Die Teilnehmer sind in der Hauptstadt, die ebenfalls den Namen Luxemburg trägt, untergebracht und erkundeten von dort aus das ganze Land.

Das ganze Land in nur 4 Tagen? Ja, das ist allerdings auch nicht sonderlich schwierig, da das Großherzogtum von Nord nach Süd lediglich 82 Kilometer misst und somit bei flächenmäßiger Betrachtung etwa 27 mal im Freistaat Bayern Platz finden könnte.

Doch nun genug Pathos für diesen Bericht.

Am Donnerstagmorgen ging die Reise in Kleinbussen los. Zur Mittagspause wurde in Heidelberg gestoppt. Neben einer kleinen Stärkung gab es auch genügend Freizeit, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Danach ging es weiter nach Luxemburg. Dort angekommen wurde das Quartier bezogen und die Kulturfahrer sammelten erste Eindrücke in der Stadt und ließen den Abend beim gemeinsamen Burger essen ausklingen.

Am Freitagvormittag erfuhr man im Rahmen einer Stadtführung viel Interessantes über die hügelige Hauptstadt und deren Geschichte. Am Nachmittag wurde der Europäische Gerichtshof besucht. Dabei wurde zunächst die Zuständigkeit und Arbeitsweise erklärt und anschließend die Gebäude und Sitzungszimmer besichtigt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Rundreise durch das Land. Zunächst ging es in den Norden um die Burg Vianden zu besichtigen. Nach der Führung stärkten sich die Kulturfahrer bei einem Picknick im Burghof. Anschließend ging es in den Süden an die Deutsch-Luxemburgische Grenze in Ehnen. Direkt an der Mosel ging es zunächst ins Weinmuseum und anschließend mit einer Winzerin in die Weinberge. Diese erklärte den Teilnehmern die unterschiedlichen Rebsorten und Weinarten. Auch der Unterschied zwischen Deutschen und Luxemburgischen Wein, der aus der verschiedenartigen Sonneneinstrahlung resultiert, wurde beleuchtet. Am Ende der Führung wurde mitten im Weinberg eine Auswahl an heimischen Weinen verköstigt. Als gemeinsamer Abschluss des Tages wurde an der Jugendherberge gegrillt.

Am Sonntag wurde noch vor der Heimreise der Amerikanische Soldatenfriedhof besichtigt. Dieser erinnert an die gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege.

Danach ging es, mit vielen interessanten Eindrücken wieder nach Regensburg. Der Grundtenor der Teilnehmer war eindeutig positiv und so steigt die Vorfreude auf nächstes Jahr. Wir sind gespannt wohin es uns dann treibt, wenn es wieder heißt: Kolping on cooltour!

 

Für den Bericht: Max Körner

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