Brasilien-Workcamp vom 28.02. bis 20.03.2020

aufs Bild klicken, um zur Bildergalerie zu gelangen

Vamos ao Brasil

Auf geht’s nach Brasilien, hieß es im vergangen März für 13 junge Leute aus dem DV Regensburg. Die Freiwilligen flogen, nach einem Jahr Planung, einmal quer über den Atlantik, um bei einer dort ansässigen Kolpingsfamilie im Rahmen eines Workcamps zwei Wochen ehrenamtlich zu arbeiten. Zudem sollte auch der kulturelle Austausch noch weiter gestärkt werden, was sich allein aufgrund der unglaublichen Gastfreundschaft der Brasilianer keinesfalls als schwierig herausstellte.

Bereits bei unserer Ankunft war die Freude über unseren Besuch in jedem Moment spürbar. So wurden wir etwa, nachdem wir vom Flughafen zu unserer neuen Heimat der Kolpingsfamilie Santinho in der Großstadt Ribeirao das Neves im Bundesstaat Minas Gerais gebracht wurden, erstmal von einer in Spalier stehenden Menge an Brasilianern beklatscht und besungen. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte die Ankunft der Teilnehmerin Eva, welche an diesem Tag Geburtstag hatte. Eigens für sie wurde eine große Torte gebacken, sie wurde besungen und von vielen, ihr bis dahin komplett unbekannten Personen, geherzt und umarmt. Aber auch die anderen Deutschen bekamen durch Umarmungen und Herzlichkeit die Freude zu spüren, welche die zahlreich erschienen Kolpingmitglieder sowie Angehörige über den Besuch versprühten.

Nachdem allen ihre Gastfamilie vorgestellt wurde, die Betten bezogen und die ersten Kommunikationsversuche vollzogen wurden, trafen sich alle am nächsten Morgen zum ersten gemeinsamen Frühstück bei der Kolpingsfamilie. Dort kamen wir dann u.a. erstmals in Kontakt mit dem deutlich überzuckerten brasilianischen Kaffee, der einheimischen Spezialität Pao de Queijo, sowie der Köchin Eva, welche ein „Ich habe keinen Hunger mehr“ selten akzeptierte und deren Hartnäckigkeit beim Verteilen von Essen gegen Ende hin für viele Späße innerhalb unserer Gruppe sorgte.

Bevor wir mit den Arbeiten begannen, standen am Wochenende zunächst lokale Sightseeing-Touren an. Deshalb machten wir uns auf, um verschiedene Firmen sowie Produzenten in der Region rund um Kolping Santinho zu besuchen. Die Fahrten im gemieteten Bus waren aufgrund der interessanten Straßen und des wilden Fahrstils nervenaufreibender als so manche Achterbahnfahrt. Wir besichtigten eine lokale Brauerei inklusive Bierprobe, einen familiären Töpferbetrieb, bei dem wir die Produktion der Kunstwerke hautnah mitverfolgen konnten und eine alte Kirchengemeinde, in der sich Nachfahren von Slaven treffen, um dort gemeinsam zu singen, zu tanzen oder einfach zusammenzukommen. Auch wir bekamen dort einen Einblick in ihr künstlerisches Können, indem Sie uns einen Ausschnitt aus ihrem Tanzprogramm vorführten, welcher wirklich sehenswert war.

Am nächsten Morgen fing der Tag bereits morgens um 07:00 Uhr mit dem Gottesdienst an, welchen wir alle, auch wenn manche noch etwas verschlafen, besuchten. Aber es hatte sich wirklich für jeden von uns gelohnt, denn alle waren begeistert von der - insbesondere musikalisch - sehr schön gestalteten Messe. Anschließend fuhren wir dann nach Belo Horizonte, der Hauptstadt des Bundesstaates. Dort besuchten wir den Mercado Central, einem gigantischen Markt auf dem es von Hühnern bis Tabak wirklich alles zu kaufen gab, genossen den Ausblick auf die Millionenmetropole von einem schönen Aussichtspunkt aus und fuhren zu einer alten Wallfahrtskirche, bei der uns ein Einheimischer viel über deren Geschichte sowie die Entwicklung der ganzen Region berichtete. Zurück in Ribeirao das Neves genossen wir dann noch ein leckeres Churrasco, also ein Grillbuffet, welches für uns im Hause von Gastvater Miltinho zubereitet wurde.

 

Um am nächsten Tag so schnell wie möglich  mit der Arbeit starten zu können, hatten wir uns bereits im Vorfeld Gedanken gemacht, was wir denn alles erreichen wollen und uns darauf geeinigt, ein Hochbeet zu bauen, das Blumenbeet schöner zu gestalten, das Eingangsgitter sowie die restliche Wand zu streichen, ein Eingangsschild zu gestalten, sowie die deutschen Spieleklassiker Kubb und Tower of Power für die Kinder und Jugendlichen herzustellen, die dort täglich ein und aus gehen.

Leider regnete es in den ersten Tagen viel, sodass z.B. das Streichen immer nur in den wenigen Regenpausen möglich war. Dennoch waren nach kurzer Zeit deutliche Fortschritte zu sehen und am Ende der ersten großen Arbeitsphase am Donnerstagabend war bereits der Tower of Power fertiggestellt, die Grundform des Hochbeets stand, die neuen Pflanzen waren gekauft und auch die Wand sowie das Gitter waren schon erkennbar farbiger. Der kulturelle Austausch kam nie zu kurz, da zum einen immer Brasilianer um uns herum waren, die uns auch in allen Belangen immer halfen und zum anderen auch abends immer etwas geboten war. So nahmen wir einmal an einer Unterrichtsstunde im Capoeira, einem brasilianischer Kampftanz teil und an einem anderen Abend gingen wir zu einer nahegelegen Pferdefarm, um dort gemeinsam mit den Brasilianern zu essen, zu trinken und Spaß zu haben. Nachdem die ersten Arbeitstage geschafft waren, machten wir uns am darauffolgenden Freitag auf nach Ouro Preto, übersetzt der Stadt des schwarzen Goldes. Dort bekamen wir viel über die Geschichte Brasiliens erzählt und besuchten unter anderem eine alte Goldmine.

Am nächsten Tag ging es für uns zu einem Aktivitätstag, welcher bei einer befreundeten Kolpingfamilie ausgetragen wurde. Bei diesem bekamen wir Aufführungen von verschiedenen Tanz- und Schauspielgruppen zu sehen, spielten Fußball gegen eine Kolping Futsal Mannschaft, welche uns keinerlei Chance ließ und durften auch selber sehr viel tanzen und singen. Zudem erfuhren wir, da sich an diesem Tag insgesamt sieben Kolpingfamilien aus dem Bundesstaat Minas Gerais beteiligten, sehr viel über die Arbeit der anderen KFs aus der Region, was wirklich sehr interessant und spannend war.

Nachdem wir uns dann am Sonntag bei Angeln und am See liegen entspannen sowie wieder einmal die Bäuche vollschlagen konnten, stand am Montag noch einmal ein letzter Arbeitstag an. Am Ende konnten wir wirklich stolz auf uns sein, denn alles, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir trotz herausfordernder Witterung fertigstellen. Auch die Brasilianer waren sehr begeistert von unserer Arbeit, machten viele Fotos und gingen immer wieder nach draußen um das neue Bild ihres Gartens zu bestaunen.

Nach diesem gelungen Arbeitsendspurt ging es für uns zu einer zweitägigen Wandertour in die Serra do Cipo, wo wir unter anderem an die Spitze sowie den Fuß eines Wasserfalls wanderten, direkt unter diesen hineinschwammen, den Sonnenuntergang, den Mondaufgang sowie ein leckeres Essen auf unserer Berghütte genossen und einfach nur in Einklang mit der brasilianischen Natur kamen. Bei einem weiteren Ausflug am nächsten Tag ging es in den Kunstpark Inhotim, welcher mit seinen zahlreichen Pflanzen und Bäumen sowie den vielen Kunstausstellungen ebenso absolut sehenswert ist.

Im Anschluss wurde die Stimmung leider getrübt. Bisher waren wir und das Land von der Corona-Krise verschont geblieben. Doch nun musste eine Teilnehmerin aufgrund des Verdachts auf Corona in Einzel-Quarantäne. Auch die Anderen mussten solange bei der Kolpingsfamilie bleiben, bis das Test-Ergebnis vorlag. Wir versuchten uns nicht entmutigen zu lassen und veranstalteten dennoch unseren, ursprünglich als Abschiedsfest geplanten, bayrischen Abend, wenn auch in deutlich kleinerem Rahmen. Allen Brasilianern, bis auf Köchin Eva, schmeckten unsere mitgebrachten Weißwürste, Wiener und das Sauerkraut, und insbesondere von unserer Tracht zeigten sie sich begeistert. Es entwickelte sich ein sehr unterhaltsamer Abend, der bis in die Abendstunden ging. Nachdem wir erfahren hatten, dass der Corona-Test negativ war und wir alle gemeinsam weiterreisen durften, führte uns unser Weg zunächst nach Rio, um von dort aus so schnell wie möglich nach Deutschland zu kommen, da sich die Corona-Situation nun schon zugespitzt hatte.

Dennnoch war es für uns alle wirklich eine unglaubliche Erfahrung, die niemand missen möchte. Wir konnten in eine andere Kultur eintauchen wie es sonst nur selten möglich ist, unsere Spuren hinterlassen, anderen helfen und zudem noch viele neue Menschen kennenlernen, die wir bestimmt nie vergessen werden. Dies lag vor allem auch an unserem tollen Projektpartner, der das Ganze hervorragend geplant hatte und dessen Mitglieder wirklich jederzeit da waren, um uns zu unterstützen.

Deshalb unser Fazit: Muito Muito Gosto.

 

Für den Bericht: Philipp Heidenkampf

Brasilien-Workcamp vom 14.08. bis 03.09.2017

Seja bem-vindo no Brasil!...

auf's Bild klicken, um zur Bildergalerie zu gelangen

…so lauteten die ersten Worte, mit denen wir am Flughafen in São Paulo von unserer brasilianischen Kolpingsfamilie herzlich begrüßt wurden. Es folgten viele Umar-mungen, Beijinhos und erste brasili-anische Worte wie „Olá, tudo bem?“, die wir im Vorbereitungstreffen gelernt hatten. Auch wenn die Verständigung hauptsächlich mit Händen und Füßen vonstattenging, so waren uns unsere Gastgeber sofort sehr sympathisch. Nach einer für uns recht abenteuerlichen Autofahrt durch die Millionenstadt São Paulo, in der Stau und wild hupende, überholende Motorräder anscheinend zur Tagesordnung gehören, kamen wir in Osasco und der Kolpingsfamilie São José an. Dort wurden wir mit brasilianischem Frühstück und Kaffee in Empfang genommen – wobei die Betonung beim Kaffee eher auf „Zucker mit Kaffee“ liegt – und konnten uns von der Einrichtung sowie dem Fußballplatz, dem wir neuen Glanz verleihen sollten, ein erstes Bild machen. Auch mussten wir sehr bald feststellen, dass der brasilianische Winter, den wir in Deutschland noch mit einem Kopfschütteln und einem „so schlimm kann es schon nicht werden“ abgetan hatten, nicht zu unterschätzen ist. Statt wie erhofft T-Shirt und kurzer Hose wurde aus vielen Koffern mit leichter Verzweiflung erstmal wärmere Kleidung gekramt. Siesta bei 30 Grad und Sonnenschein waren vorerst gestrichen. Auch von Paulo und seiner Tochter Jessica – den brasilianischen Organisatoren unseres Austausches – wurden wir offiziell und mit allen Würden herzlich empfangen. Anschließend gab es zum ersten Mal typisch brasilianisches Essen: Reis, Bohnen und Fleisch. Nachdem wir mehr als ausreichend versorgt waren, stand als erster Programmpunkt der Besuch beim Bürgermeister von Osasco – einem Stadtteil von São Paulo – an. Anschließend ging es weiter zu einem der Stadträte, der von uns liebevoll „Quetschen-Sepp“ getauft wurde. Er trug ununterbrochen und  mit großem Stolz den Hut des angeblich berühmtesten Akkordeonspielers der Welt. Diesen hatte er zu seinem Markenzeichen als Stadtrat erkoren, was für uns sehr ungewohnt, aber durchaus erheiternd war. Zu Ehren unseres Besuches wurde auch Martin, unserem Gruppenorganisator, feierlich ein solcher Hut (in Portugiesisch „Chapéu“) als Geschenk übergeben. Dieser Hut führte zu vielen Späßen und Heiterkeit während unseres gesamten Aufenthaltes in Brasilien und wird definitiv in Erinnerung bleiben!  Am Ende des Tages, nach unzähligen Fotos und Händeschütteln, durften wir uns ein bisschen erschöpft darauf freuen, unsere Gastfamilien, bei denen wir die nächsten zwei Wochen verbringen würden, endlich kennenzulernen.

 

Voller Motivation starteten wir am folgenden Tag unser Projekt „Der Fußballplatz muss schöner werden“. Um vernünftig arbeiten zu können, wurden eine Flexmaschine  sowie ein Schlagbohrer von unserem Kolping-Budget besorgt. Der Platz musste nicht nur neu gestrichen werden, sondern bedurfte vor allem einer gründlichen Ausbesserung des Bodens, der über die Jahre viele Risse und Löcher erlitten hatte. Auf Gruppen verteilt wurde damit angefangen, die alte, rostige und blättrige Farbe von den Fußballtoren zu schleifen, den gesamten Platz zu kehren und die Löcher und Risse mit dem Bohrer auszuhöhlen und von verbleibendem rissigen Beton zu befreien, um diese später ordentlich auffüllen und ausbessern zu können. Leider wurde unser Tatendrang ausgebremst, nachdem es nach kurzer Zeit ordentlich anfing zu regnen. Es blieb nicht bei einem kurzen Schauer, sondern regnete und tröpfelte über die nächsten Tage hinweg fast durchgängig. Dies be- und verhinderte die Fortsetzung unserer Arbeit am Fußballplatz beträchtlich. Alternativ wurden wir damit beauftragt, die Bibliothek, die unter Staub und durchhängenden Regalen litt, auf Vordermann zu bringen, womit wir einige Zeit beschäftigt waren. Tagsüber verbrachten wir während der nächsten zwei Wochen die meiste Zeit bei Kolping, während das Abendprogramm von unseren unfassbar lieben Gastfamilien und Geschwistern gemeinschaftlich bestimmt wurde. So trafen wir uns beispielsweise zum Barbecue (bras. „churrasco“) oder gingen aus, um etwas in einer Bar zu trinken. Auch wenn eine gewisse sprachliche Barriere weiterhin bestehen blieb, da weder wir Portugiesisch noch die Brasilianer Deutsch sprachen, so machte die unglaubliche Gastfreundschaft, Offenheit und das Interesse der Brasilianer an uns und unserer Kultur alles wieder gut! Katharina, die Einzige aus unserer Gruppe, die auf Grund eines Studienaufenthalts fließend Portugiesisch sprach, hatte alle Hände voll mit Übersetzungen zu tun, da uns die Brasilianer viel zu erzählen und zu zeigen hatten. Aber auch Bilder und Google Translate trugen zur besseren Verständigung bei, und wenn aus „alegria“ (Freude) aus Versehen doch mal missverständlicherweise „alergia“ (Allergie) wurde, führte dieses Missgeschick zu einem herzlichen Lacher auf beiden Seiten.

 

Das Wochenende gehörte den Familien, wobei auch hier viel mit anderen Gastfamilien gemeinsam unternommen wurde. Während die einen ihr Wochenende auf der Finca im Landesinneren verbrachten, wurde den anderen der Früchtegroßhandel von São Paulo – Verkostung sämtlicher tropischer Früchte selbstverständlich  inklusive – gezeigt. Samstagabend ging es dann gemeinsam ins Sambadrom, wo wir die brasilianischen Tanzkünste und die farbenprächtigen Kostüme für den kommenden Karneval bewundern durften. Den gesamten Sonntag verbrachten wir mit den von Kolping betreuten Familien. Das Tagesprogramm beinhaltete ein kleines, von den Kindern vorgetragenes Theater über die Familie, ein gemeinsames Mittagessen und einen Gottesdienst. Dazwischen wurden unsere aus Deutschland mitgebrachten Spiele getestet und vor allem das Schwungtuch sowie das Wikingerspiel für gut befunden.

In die neue Woche starteten wir mit einer City Tour durch São Paulo. Mit dem Reiseführer in der Hand und Paulo als Tourguide lernten wir den Stadtkern von São Paulo sowie den Fruchtmarkt mit typischem Lunch – einer Mortadellasemmel, oder wohl eher viel Mortadella mit wenig Semmel – kennen. Wohlbehütet schlenderten wir anschließend durch die Avenida 25, welche als billige Einkaufsstraße bekannt ist.

Zum Programm der Woche gehörten außerdem der Besuch einer weiteren Kolpingsfamilie und deren Arbeit im Künstlerstädtchen Embu. Deren Schwerpunkt liegt im Gegensatz von Kolping Osasco nicht auf Erwachsenenbildung und Nachmittagsbetreuung von Schulkindern, sondern hat den Fokus speziell auf die Ganztagsbetreuung von Kleinkindern zwischen fünf Monaten und drei Jahren gelegt. Dieser Exkurs war äußerst interessant und gab einen wertvollen Einblick in ein weiteres brasilianisches Kolping-Projekt.  

 

Am Mittwoch konnten wir, nachdem es bis dahin sehr regnerisch war, endlich unser Projekt Fußballplatz fortführen, welches mittlerweile unter Zeitdruck stand und bis Donnerstagabend fertig werden musste! Die Risse und Löcher wurden mit Beton gefüllt, während an anderen Stellen bereits mit den Malerarbeiten begonnen wurde. Mit Hilfe des Hausmeisters und einiger freiwilliger Jugendlicher von Kolping schafften wir es tatsächlich, den Fußballplatz so gut wie fertig zu stellen. Pünktlich am späten Donnerstagnachmittag wurden die Pinsel zur Seite gelegt. Nun konnte unser bayerischer (Abschieds-)Abend inklusive Tracht, traditionellem Tanz, Sauerkraut und Wiener beginnen, zu dem alle Gastfamilien eingeladen waren.

Frühmorgens hieß es dann Abschied nehmen, da unsere Gruppenreise nach Rio de Janeiro und anschließend Foz do Iguaçu begann.

 

Unser Aufenthalt in Brasilien war nicht nur erlebnisreich, sondern auch inspirierend und sehr lehrreich! Sprachliche Hindernisse wurden überwunden und kulturelle Eigenschaften wurden kennengelernt und ausgetauscht. Des Weiteren mussten wir feststellen, dass die Brasilianer ganz vernarrt in Fotos sind und Facebook uns immer einen Schritt voraus war!

Unglaublich aufmerksam und für uns einfach nur goldig war es auch, dass die Brasilianer sehr viel Wert darauf legten, uns den Kaffee auf „deutsche“ Art und Weise, also Kaffee mit Milch und „sem  açúcar“ zu servieren. Auch haben wir für deutsche Verhältnisse vermutlich einen ganzen Jahresvorrat an Fleisch verdrückt. Es wurde immer besonders darauf geachtet, dass wir niemals hungrig blieben, was bei den mindestens fünf Mahlzeiten täglich inklusive Dessert „Mousse de Maracuja“ nicht besonders schwierig war.

 

Unser Fazit:

Brasilien ist ein unfassbar vielseitiges und kontrastreiches Land, dessen Bewohner unglaublich liebenswürdige Menschen sind, die an Lebensfreude und Gastfreundschaft nur schwer übertroffen werden können! Wir haben den Aufenthalt in Brasilien bei Kolping und insbesondere in unseren Gastfamilien sehr genossen! Wir würden uns freuen, wenn weitere Austausche dieser Art mit der Kolpingsfamilie Villa Sao José zukünftig stattfinden können, um auch anderen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eine solch wundervolle Erfahrung zu machen!

Muito obrigado“ für all diese wunderschönen und unvergesslichen Erlebnisse! Dieser Austausch wird für immer in Erinnerung bleiben!

Já sentimos muita saudade de vocês e esperamos vê-los dentro de pouco tempo na Alemanha!

 

Für den Bericht: Maria Mallet

DIKo 2020.
Kolping - Wer sind wir?
 - wird verschoben -

Wir sind übrigens auch auf Facebook und Instagram zu finden!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kolpingjugend Diözesanverband Regensburg
Impressum Datenschutz