Wenn wir als Jugendleiter/innen erfahren, dass ein Kind misshandelt oder missbraucht wird oder der Verdacht begründet scheint, dass ein Kind gravierenden Mangel im Elternhaus erleidet, wollen wir in der Regel so schnell wie möglich etwas tun. Wir sind unter Umständen entsetzt, vielleicht auch wütend und können die Vorstellung kaum aushalten, dass das Kind solche Erfahrungen machen musste und vielleicht gegenwärtig auch noch macht. Zum Wohle des Kindes ist es jetzt wichtig, nicht den Kopf zu verlieren. Kinder brauchen die Sicherheit, dass wir nicht voreilig, vielleicht sogar über ihren Kopf hinweg, sondern besonnen handeln. Das bedeutet im konkreten Fall:
Erst einmal Ruhe bewahren und sich Unterstützung suchen.

 

Unterstützung findest du u. a. bei diesen Kontaktstellen:

 

Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V

Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. 

Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen N.I.N.A. e.V.

Wildwasser e.V. 

Zartbitter Köln e.V.

(vgl. Arbeitshilfe An jedem Tag Kinder aktiv schützen)

 

Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auf den Homepages des Bischöflichen Jugendamtes der Diözese Regensburg und des BDKJ Diözesanverband Regensburg

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