Zeltlager

Unser diözesanes Zeltlager ist mittlerweile schon eine nicht mehr wegzudenkende Institution. Um die 80 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren sind jedes Jahr eingeladen mit den 20 Betreuern tolle Tage unter „freiem Himmel" zu erleben. Wettkämpfe, Spielwanderungen, Nacht-Erlebnislauf, kreative Angebote und viel Spiel und Spaß. Das ist im August für unsere Kolperdinger geboten. Anmeldeschluss ist bis zu vier Wochen vor der Maßnahme soweit Plätze frei sind. Es empfiehlt sich, Kinder schon im Mai vormerken zu lassen. Wann das nächste Zeltlager stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.

2018 / Fantasiewelt- Lass deine Träume wahr werden

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Auch dieses Jahr machten wieder 80 Kinder mit ihren Betreuern vom 06.08-11.08.2018 den Zeltplatz in Parsberg beim Zeltlager der Kolpingjugend Diözesanverband Regensburg unsicher. Die Kinder wurden bei strahlendem, fast ein bisschen zu warmen Sonnenschein von den Betreuern am Zeltplatz begrüßt; unter ihnen Charaktere wie Cinderella, Tinkerbell, Belle und Co. Alles ganz im Zeichen des bekannten Filmstudios, das nicht genannt werden darf.

 

Nachdem alle in ihren Zelten untergebracht waren und auch alle ihre Kopfbedeckungen aufhatten, ging es los mit der Suche nach den Buttons, die die Kinder in ihre Gruppen aufteilten. Danach lernten sich alle in kleinen Grüppchen und mit vielen Spielen besser kennen.

Die neu gewonnenen Freunde konnten sich jetzt auch mit den vielen Spielen am Zeltplatz austoben: Diabolo, Fußball, Riesenmenschärgeredichnicht, Riesenjenga, Völkerball und vieles mehr. Wenn einem dabei dann doch mal zu heiß wurde, konnten die Kinder bei einer entspannten Runde Werwolf unter den Tarnnetzen abkühlen.

Am Dienstag ging es dann auch schon weiter: Bei einem Waldtag konnten sich die Teenies bei Klassikern wie Capture the flag messen. Danach wurde sich bei einer entspannten Runde Basteln über die vielen neuen Eindrücke ausgetauscht. Man merkte dabei auch wieder die kulturellen und sprachlichen Differenzen zwischen den vielen verschiedenen Ecken der Diözese Regensburg. Als krönender Abschluss des Tages besuchten uns die Omschberger Feierdeife und lieferten eine grandiose Feuershow.

Wie gewöhnlich folgte am nächsten Tag schon ein weiteres Highlight: Beim Strategiespiel war logisches Denken und Teamwork der Schlüssel zum Erfolg.

Der Donnerstag stand dann ganz unter dem Motto Abkühlung. Eine angenehme Abwechslung zu der Hitze bieten verschiedenste Wasserspiele. Bei strahlendem Sonnenschein erwarteten wir noch nicht die Überraschung am Abend: Eine spontane Nachtwanderung zu dem Sportheim Parsberg. Nach einer Unwetterwarnung evakuierten wir sicherheitshalber den Zeltplatz. Bis auf ein paar kaputte Schirme ging Gott sei Dank alles glimpflich aus und wir konnten schon zum Frühstück wieder zum Zeltplatz zurück. Beim Gottesdienst zum Thema „Helden“ erklärte  Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, dass uns das so schnell niemand nachmachen wird. Im Nachhinein ein echtes Abenteuer, dass uns allen in Erinnerung bleiben wird.

Das letzte Lagerfeuer hätte am liebsten gar nicht enden sollen. Unser Gesang war sicher noch in Regensburg zu hören! Das machte den Abschied am nächsten Tag umso schwerer, aber umso größer  ist auch die Vorfreude auf das nächste Zeltlager.

Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf viele alte und neue Gesichter nächstes Jahr und sagen vielen Dank an alle für die geile Woche! Hias, Anna, Franzi, Jakob K., Jakob M., Lisa, Lucia, Michi Ha., Michi He., Moni, Padi, Becca, Philipp, Pia, Basti, Vroni, Vröni, Tetris, Marcus und Anja

 

Für den Bericht: Theresia Wittmann

2017 / Drachen, Prinzessinnen und Ritter - In einer märchenhaften Mittelalterwelt

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Gut gelaunt tauchten von Montag, 7. August bis Samstag, 12. August, 77 Kinder und Jugendliche in eine märchenhafte Mittelalterwelt ein. Nachdem sich alle in der „Ritterschule“, der „Feenlichtung“ oder weiteren Zelten eingerichtet hatten, konnte die Woche starten. Im „Hallo-Kreis“ wurden alle vom Ritter, von der Froschkönigin und noch vielen weiteren Figuren willkommen geheißen und das Zeltlager gemeinsam mit der nicht wegzu­denkenden „Begrüßungsrakete“ begonnen. In Kleingruppen konnten sich alle mit Spielen wie „Hey Prin­zessin, ich lieb dich“ oder „Zwei Wahrheiten und eine Lüge“ besser kennenlernen.

Kaum begonnen war der Tag auch schon wieder fast vorüber. Doch was wäre ein Zeltlager ohne ein Lagerfeuer!? Dort konnten abends alle beim Singen ihre noch überschüssige Energie loswerden. An den etwas regnerischen Abenden wurde das geplante Lagerfeuer ins Zelt versetzt, wo bei Kerzenschein, Gitarrenmusik und Gesang jedoch genauso gute Stimmung aufkam. Nach dem Abendimpuls ging es ab ins Bett. Jede Nacht blieb jedoch noch eine kleine Abordnung am Lagerfeuer und versuchte, das Kolpingjugend-Banner vor raffinierten Bannerdieben zu beschützen. Das gelang in dieser Woche zum Glück auch fast jeder Bannerwache. Lediglich eine Gruppe musste sich den Bannerdieben als geschlagen erweisen. Sogar das „Hohe Gewicht“ entschied bei der Verhandlung am nächsten Tag für die beiden Bannerdiebe, die als Krümel­monster und Hund verkleidet das Banner ergattert hatten. Als Strafe mussten die Betreuer der Banner­wache Liegestütze ableisten und zusammen mit den Kindern die Bannerdiebe über den ganzen Tag hin­weg massieren.

Als wichtiger Programmpunkt durfte natürlich das „Spektakulum“ nicht fehlen, bei dem passend zum Thema Zwerge, Schwerter oder Bälle für die Gaukler gebastelt wurden. Kinder und Betreuer unter­schrieben als Andenken an die „beste Woche des Jahres“ fleißig auf den märchenhaft und mittelalterlich bemalten T-Shirts. Auch beim „Seifencatchen“ kam der Spaß nicht zu kurz. Bei strahlendem Sonnen­schein konnten alle auf einer großen, als Wasserrutsche umfunktionierten Plane herumtoben. Beim großen Strategiespiel mussten alle dem „Ritter Hias“ helfen, sein entführtes Burgfräulein aus den Klauen des Drachen zu befreien. Mit Hilfe von Gauklern, Handelsleuten und vielen weiteren Gestalten gelang es schließlich, alle notwendigen Teile für die Ausrüstung sowie Glücksbringer für den Ritter zu sammeln. Durch großen Einsatz und Zusammenarbeit ließ sich der Drache besiegen und das Burgfräulein konnte so wieder zu ihrem Ritter zurückkehren.

Am Freitagvormittag kam auch unser Diözesanpräses Stefan Wissel zum mittelalterlich gestalteten Zeltplatz und lieferte uns einen wahrhaft märchenhaften Gottesdienst. Vorbereitet und unterstützt durch Kinder und Betreuer war dieser ein voller Erfolg. Nun stand bereits der letzte Abend vor der Tür. Bei Gitarrenmusik und loderndem Lagerfeuer wurden die noch verbleibenden Stimmreserven hervorgezaubert. Während des Abendimpulses wurde vielen erst bewusst, wie schnell die Woche doch vergangen war.

Nachdem am Samstag der Zeltplatz gemeinsam auf Vordermann gebracht wurde, versammelten sich alle zum großen „Servus-Kreis“, bevor die Kinder schließlich abgeholt wurden. Schweren Herzens, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wurde Abschied von alten sowie neu gewonnen Freunden und Betreuern genommen.

Zum Abschluss gilt es noch, ein großes Lob an Vroni, Anna und Vrönchen in der Küche auszusprechen, die die ganze Woche für leckerstes Essen sorgten. Ein großer Dank gilt auch allen anderen ehrenamtlichen Teamern Anja, Hias, Jakob K., Jakob M., Lea, Lisa, Marcus, Marie, Michael, Michi, Mirjam, Patricia, Philipp, Pia, Rebecca, Teresa und Theresia, die mit großem Aufwand die „beste Woche des Jahres“ vorbereitet und durchgeführt haben.

 

Für den Bericht: Marcus Kraus

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