Zeltlager
Unser diözesanes Zeltlager ist mittlerweile schon eine nicht mehr wegzudenkende Institution. Um die 80 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren sind jedes Jahr eingeladen, mit den Betreuern tolle Tage unter „freiem Himmel” zu erleben.
Wettkämpfe, Spielwanderungen, Nacht-Erlebnislauf, kreative Angebote und viel Spiel und Spaß stehen auf dem Programm. Und wenn der Tag gemeinsam am knisternden Lagerfeuer bei Gitarrenmusik und gemeinsamen Singen beendet wird, wird niemand mehr an die Schule und den Alltagsstress denken.
Wann das nächste Zeltlager stattfindet, könnt ihr im Bereich Termine entnehmen.
2026 - Von Lagerfeuer bis Olympiade: Griechische Mythologie im Zeltlager
Eintauchen in die Welt von Hera, Aphrodite, Athene, Dionysos, Poseidon und Zeus. Das konnten 70 Kinder, die dieses Jahr Teil unseres Zeltlagers waren. Gemeinsam mit Zyklopen und Zentauren endeckten sie die Welt der griechischen Mythologie. Am Montag begrüßten wir alle abenteuerlustigen Kinder, lernten uns in kleinen Gruppen kennen und ließen den Abend mit dem ersten Lagerfeuer ausklingen.
Da die Bannerdiebe am Montagabend bereits sehr erfolgreich waren, mussten wir den Dienstagvormittag spontan umplanen, um noch eine „Gerichtsverhandlung“ um das gestohlene Banner einbauen zu können. Das Basteln von Armbändern, Tonfiguren, Trommeln, Armreifen und das Bemalen unserer Lagerbauten fand dadurch nur etwas verkürzt statt. Bei der darauffolgenden „Gerichtsverhandlung“ wurden fehlende DIN-Normen in Bezug auf unseren Bannermasten vorgebracht und den Bannerdieben wurden Regelbrüche vorgeworfen. Das Gericht entschied sich für eine Bestrafung beider Parteien. Nach dem ereignisreichen Vormittag konnten die Kinder bei der Olympiade in ihren Kleingruppen ihr spielerisches Können testen. Der Abend endete wie üblich mit einem Lagerfeuer.
Der Mittwoch begann mit Freizeit, die die Kinder nutzen um Fußball, Diabolo oder Werwolf zu spielen, Trampolin zu springen oder einfach die gemeinsame Zeit zu genießen. Am Nachmittag fand das Strategiespiel seinen Platz. Dabei mussten die Kinder durch das Lösen von Aufgaben und Rätseln, Aphrodite und Eros beim Brauen eines Liebestrankes helfen. Nach der Anstrengung in der heißen Augustsonne gab es dafür eine große Wasserschlacht als Abkühlung. Nach dem Abendessen hatten wir die Möglichkeit, gemeinsam die Sonnenfinsternis zu betrachten und uns davon verzaubern zu lassen. Das abendliche Lagerfeuer, an dem immer gemeinsam gesungen wird, durfte natürlich nicht fehlen.
Der Donnerstag startete mit einem freiwilligen Waldtag, bei dem sowohl die Beine als auch das kreative Auge genutzt werden mussten. Als Alternative durften sich alle nochmal an den Bastelstationen versuchen. Der Tag endete diesmal allerdings mit der Zeltparty. Von Aufführungen der Betreuenden, zum gemeinsamen Tanzen mit allen, über Snacks und Getränke und lustiger Musik war alles gegeben. Da es an diesem Tag die meisten Sternschnuppen des Jahres zu sehen gab, endete der Abend mit einer Art Traumreise und dem Blick zum Sternenhimmel.
Der Freitag begann mit Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes. Am Nachmittag reflektierten wir gemeinsam mit den Kindern die Programmpunkte der Woche. Mit einem letzten Lagerfeuer ließen wir den letzten gemeinsamen Abend ausklingen. Unsere Bannerwache schaffte es zudem ein letztes Mal, unser Banner zu verteidigen. Am Samstag packten alle mit an, um möglichst schnell alles wieder abbauen und aufräumen zu können. Kurz nach dem Mittagessen, womit die Küche uns wie immer verwöhnte, wurden die Kinder abgeholt und wir mussten uns alle von einer ereignisreichen und begeisternden Woche Zeltlager verabschieden.
Bericht: Kai Buchheit
2025 - Eine Reise in eine Welt voller Kindheitshelden
Zeltlager von 11.-16.08.2025 in Parsberg unter dem Motto „Tauche ein in die Welt deiner Kindheitshelden!“
Begleitet von einer La Ola Welle rannten die 70 Teilnehmenden des diesjährigen diözesanen Zeltlagers nach und nach durch das schöne Eingangstour und begannen damit ihre Reise. Ihre Reise in die Welt zahlreicher Kindheitshelden. Eine Woche lang durften die Kinder nämlich auf dem Zeltplatz in Parsberg Wickie, Biene Maja, Super Mario und Co. begleiten und gemeinsam mit ihnen viel erleben.
Zunächst zeigten die Helden dann auch ihre Hilfsbereitschaft und packten beim Beziehen der Zelte mit an, bevor es danach mit einem großen Begrüßungskreis offiziell losging. Anschließend lernten sich die Kinder zunächst in Kleingruppen näher kennen und hatten danach Zeit, um auch zu den anderen Kindern erste Kontakte zu knüpfen. So entstand schnell eine starke Gemeinschaft, die sich auch beim ersten Lagerfeuer zeigte, indem kräftig und lautstark mitgesungen wurde. Und auch die erste Nachtwache verteidigte bis in die Morgenstunden erfolgreich das Kolping-Banner vor den gemeinen Bannerdieben. So zog es sich auch die weiteren Abende durch. Es herrschte stets beste Stimmung am Lagerfeuer beziehungsweise bei der legendären Zeltdisco und auch das Banner konnte kein einziges Mal gestohlen werden.
Die Kids hatten also auch abends immer noch jede Menge Power und das, obwohl sie bereits tagsüber bei verschiedensten Programmpunkten gefordert und mit Eifer dabei waren. So spielten sie Action-Spiele im Wald, tobten sich kreativ beim Basteln aus oder zeigten Geschicklichkeit und Fitness bei der Olympiade. Außerdem stellten sie ihre Fähigkeiten im logischen Denken beim spannenden Strategiespiel unter Beweis und beteiligten sich kräftig bei der Gestaltung des Gottesdienstes. Dabei trotzten die Jungen und Mädchen auch den sehr heißen Temperaturen.
Einen großen Anteil daran hatten auch die stets motivierten und engagierten Betreuer und Betreuerinnen, die etwa auch mehrere Wasserschlachten zur Abkühlung organisierten. Aber auch die Freizeit-Phasen wurden ausgiebig genutzt, um zum Beispiel im Schatten Gesellschaftsspiele zu spielen oder zu ratschen und dabei runterzufahren. Außerdem sorgten auch die Minions aus der Küche mit ihrem hervorragenden Essen dafür, dass alle stets wieder mit genügend Energie versorgt waren.
Durch all das war es wieder ein sehr schönes und erfolgreiches Zeltlager, an dessen letzten Abend auch wieder ein paar Tränen flossen und bei dem sich viele schon jetzt auf das nächste Jahr freuen.
Bericht: Philipp Heidenkampf


